Falsche Cops bringen Oma um Erspartes

Falsche Polizisten brachten eine ältere Frau um ihr Lebenswerk! Doch verdächtige Abbuchungen in Phuket wurden der Betrügerbande zum Verhängnis.

Falsche Cops bringen Oma um Erspartes
CIB

PHUKET, THAILAND – Bargeldabhebungen in Phuket in Höhe von mehreren zehn Millionen Baht pro Tag haben Ermittler zu einem mutmaßlichen Callcenter-Betrugsnetz geführt. Bei Razzien an 30 Orten in elf Provinzen wurden 30 Verdächtige festgenommen. Das Netzwerk soll eine ältere Frau in Kalasin um mehr als 12,2 Millionen Baht ihrer Ersparnisse gebracht haben.

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30 Festnahmen nach Geldspuren aus Phuket

Die Ermittler stießen bei der Auswertung verdächtiger Finanzbewegungen in Phuket auf Verbindungen zu dem Fall.

Die Razzien führte die Crime Suppression Division an 30 Orten in elf Provinzen durch. Die Festnahmen erfolgten auf Grundlage von Haftbefehlen des Strafgerichts.

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Ältere Frau durch falsche Polizisten getäuscht

Die Verdächtigen sollen sich als Polizisten der Tha-Uthen-Polizeistation in Nakhon Phanom ausgegeben haben. Sie hätten der Frau in Kalasin vorgeworfen, in Geldwäsche verwickelt zu sein, und sie unter Druck gesetzt.

Anschließend überwies die Frau mehr als 12,2 Millionen Baht auf Konten, die dem Netzwerk zugerechnet werden. Das Geld stammte aus ihren Ersparnissen.

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Geld über Phuket nach Kambodscha verschoben

Nach Erkenntnissen der Ermittler wurde das Netzwerk von einem chinesischen Staatsangehörigen betrieben. Die Organisation soll aus Anrufern, Übersetzern, Beschaffern sogenannter Konten von Geldkurieren und Personen bestanden haben, die Kontoinhaber zur Abhebung des Geldes kontrollierten.

Das Geld wurde demnach in Phuket abgehoben und anschließend an eine Plattform für digitale Vermögenswerte überwiesen. Dort soll es in die Digitalwährung USDT umgewandelt und auf digitale Geldbörsen in Kambodscha eingezahlt worden sein, um die Herkunft zu verschleiern.

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Mit mehr als 20 weiteren Fällen verknüpft

Die Ermittler bringen das Netzwerk mit mehr als 20 weiteren Fällen in Verbindung. Der gemeldete Schaden soll dabei mehr als 20 Millionen Baht betragen.

Über verbundene Konten sollen insgesamt mehr als 200 Millionen Baht geflossen sein. Die Polizei beschlagnahmte 30 Mobiltelefone und 15 Sparbücher und ließ 18 zugehörige Bankkonten mit rund sieben Millionen Baht einfrieren.

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Verdächtige an Ermittler übergeben

Unter den Festgenommenen sind die nur unter den Namen genannten Verdächtigen Anisara, 25, Sattha, 54, und Rittiporn, 30. Ihnen werden unter anderem die gemeinsame Bildung einer kriminellen Vereinigung, Betrug an der Öffentlichkeit durch das Vortäuschen anderer Identitäten, die Fälschung und Nutzung gefälschter offizieller Dokumente, das Einschleusen falscher Computerdaten und Geldwäsche vorgeworfen.

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Fast alle Verdächtigen gestanden nach Angaben der Behörden zunächst, Geld auf ihren Konten angenommen und dafür einen vereinbarten Anteil erhalten zu haben. Ob sie wussten, dass das Geld aus Betrug stammte, war zunächst noch nicht geklärt. Die Verdächtigen wurden zur weiteren rechtlichen Bearbeitung an Ermittler der dritten Abteilung der Crime Suppression Division übergeben.

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Quelle: Phuket News

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