CHONBURI, Thailand – Behörden haben am Montag eine in chinesischem Besitz befindliche Fabrik im Bezirk Bo Thong überprüft. Der Betrieb soll Industrieabfälle hinter dem Gelände vergraben haben und besitzt nach ersten Prüfungen zwar eine Genehmigung zur Errichtung, aber keine vorgeschriebene Betriebserlaubnis. Die Kontrolle fand am 24. August 2026 statt. Die Behörden ließen Proben untersuchen und stoppten den Betrieb bis zum Vorliegen der Ergebnisse. Zum Inspektionsteam gehörten Bürgermeister Damrong Deecharoenwongkul von der Gemeinde des Unterbezirks That Thong, Duangchan Unchat, Industriebeauftragte der Provinz Chonburi, Thanawat Phawasut vom Internal Security Operations Command (ISOC) der Provinz Chonburi sowie Beamte weiterer zuständiger Stellen.
Fabrik soll ohne Betriebserlaubnis gearbeitet haben
Die Fabrik im Unterbezirk That Thong stellt Gasherde her und verfügt über eine Fabrikgenehmigung nach dem thailändischen Ror.-4-System. Bei der ersten Kontrolle stellten die Beamten jedoch fest, dass die erforderliche Betriebserlaubnis fehlt.
Die Prüfung folgte auf Beschwerden von Anwohnern und einen Bericht auf einer Facebook-Seite. Darin war von einer illegalen Ablagerung von Industrieabfällen hinter dem Fabrikgelände die Rede.
Bagger legt verdächtige Stelle frei
Hinter der Fabrik entdeckte das Inspektionsteam einen Bereich, in dem offenbar Industrieabfälle vergraben worden waren. Ein Bagger legte die Stelle frei.
Die Behörden nahmen Proben der gefundenen Materialien und Rückstände. Das Provinzamt für Industrie in Chonburi untersucht sie im Labor.
Ergebnisse sollen innerhalb von 20 Tagen vorliegen
Die Analyse soll klären, um welche Abfälle es sich handelt und ob sie als gefährlich einzustufen sind. Geprüft wird auch, ob Stoffe den Boden, Wasserquellen, die Umwelt oder die Gesundheit der Menschen in der Umgebung belasten könnten.
Bürgermeister Damrong Deecharoenwongkul erklärte, das Provinzamt für Industrie sei mit der detaillierten Untersuchung beauftragt worden. Die Ergebnisse werden innerhalb von 20 Tagen erwartet.
Betrieb bis zur Klärung ausgesetzt
Bis die Laborergebnisse vorliegen und das weitere rechtliche Vorgehen geklärt ist, muss die Fabrik ihre Arbeit einstellen. Die Anordnung gilt während der laufenden Untersuchung.
Bestätigt die Analyse eine illegale Ablagerung oder den Betrieb ohne erforderliche Erlaubnis, wollen die Behörden nach den geltenden Gesetzen und Vorschriften vorgehen. Die Behörden prüfen den Fundort weiter und sammeln zusätzliche Beweise.
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