PHETCHABURI, Thailand – Im Kaeng-Krachan-Nationalpark ist ein bislang nicht dokumentierter junger Leopard fotografiert worden. Das Tier lief nahe Kilometer 7 bis 8 auf der Strecke zum Ban-Krang-Camp an einem touristischen Weg entlang.Die Sichtung zeigt deutlich die Erholung des Ökosystems und die reiche Natur des Welterbe-Waldes.
Junger Leopard erstmals im Park erfasst
Ein Tourist fotografierte das Tier gegen 12 Uhr, als es auf der Strecke zum Ban-Krang-Camp entlanglief. Nach der Prüfung von Verhalten, Körperform und Größe bestätigte Parkleiter Mongkol Chaiphakdee, dass es sich um einen jungen Leoparden handelt, der zuvor noch nicht im Bildarchiv des Parks erfasst worden war.
Die Aufnahme stammt von Phonlawat Thaipinnaronk. Der Nationalpark will das Foto mit der Datenbank zur Identifizierung von Leoparden abgleichen.
Mehrere Würfe auf der Strecke nach Phanoen Thung
Parkmitarbeiter hatten bereits im Zeitraum 2025 bis 2026 auf der Strecke von Ban Krang nach Phanoen Thung trächtige Leoparden und schwarze Panther festgestellt und darüber berichtet. Sie berichteten von mindestens drei Würfen.
Das Auftauchen des jungen Leoparden gilt nach Angaben des Parks als Hinweis auf ausreichende Nahrung und geeignete Jagdgebiete. Beides bietet großen Wildtieren Bedingungen zur Fortpflanzung und zum Heranwachsen.
Ban Krang bleibt ganzjährig erreichbar
Wegen der Monsunzeit ist die Auffahrt zum Phanoen-Thung-Berg derzeit für drei Monate geschlossen. Wieder geöffnet wird die Strecke am 1. November 2026.
Die Einheit Ban Krang kann nach Angaben des Nationalparks das ganze Jahr über besucht werden. Der Fundort liegt in einem Bereich, der trockene Immergrünwaldgebiete mit hoher Artenvielfalt verbindet.
Park verschärft Patrouillen und bittet um Abstand
Der Nationalpark führt nach eigenen Angaben verstärkte Qualitäts-Patrouillen durch. Sie sollen fortlaufend das Eindringen und die Wilderei verhindern.
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Besucher und Reiseveranstalter sollen bei einer Begegnung im Fahrzeug bleiben, nicht hupen und keinen Lärm machen. Sie müssen stets einen sicheren Abstand halten. Die Parkverwaltung setzt außerdem Mitarbeiter zur Überwachung des Gebiets ein und will die Leopardendaten für die weitere Planung des Schutzgebiets nutzen.
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