BANGKOK, Thailand – Im thailändischen Bildungsministerium sind vier Beschwerden wegen sexueller Belästigung von Schülern eingegangen. Nach der Prüfung wurden die Fälle innerhalb von etwa zwei Wochen an die zuständigen Stellen weitergeleitet und abgeschlossen. Die meisten Meldungen betreffen jedoch unsichere Schulgebäude und alte, teils unvollendete Bauprojekte.
Vier Beschwerden wegen unangemessener Berührungen
Bei den vier Fällen ging es laut Bildungsministerium um Lehrer, die Schüler unangemessen berührt haben sollen. Die Prüfung ergab, dass die Vorwürfe nicht das Ausmaß schwerer Fälle erreichten und keine körperlichen Übergriffe vorlagen.
Das Ministerium leitete alle Fälle an die jeweiligen Träger und die zuständigen Schulbezirksämter weiter. Dort sollen die Vorwürfe untersucht werden.
Unsichere Gebäude führen die Beschwerdeliste an
Die meisten Beschwerden beziehen sich auf die Umgebung und die Sicherheit von Schulgebäuden. Gemeldet wurden alte, beschädigte Schulhäuser sowie Gebäude, die seit mehr als zehn Jahren gebaut werden, aber noch nicht fertiggestellt sind.
Einige dieser unvollendeten Bauten beginnen laut Ministerium bereits zu verfallen. Dadurch wächst die Sorge, dass Schüler und Lehrer gefährdet werden könnten.
Probleme nach aufgegebenen Bauarbeiten
Die Fälle sind nach Angaben des Ministeriums kompliziert. Das gilt besonders für Bauprojekte, bei denen Auftragnehmer ihre Arbeiten aufgegeben haben.
Das Bildungsministerium wertet die eingegangenen Informationen derzeit aus und arbeitet an geeigneten Lösungen für die betroffenen Schulen.
Rund 30 Meldungen über Traffy Edu
Das Ministerium hatte am 25. August 2569 das Zentrum zum Schutz von Rechten, Freiheiten und Sicherheit offiziell eröffnet. Gleichzeitig startete das Beschwerdesystem Traffy Edu.
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Seitdem gingen nach Angaben der Assistenzministerin Linthiphon Warinwatchararoj rund 30 Beschwerden über das System ein.
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