SHIZUOKA, JAPAN – Die Polizei hat eine 42-jährige Thailänderin festgenommen, die sich fast vier Jahre länger als erlaubt in Japan aufgehalten haben soll. Ihre Aufenthaltsgenehmigung war am 30. Oktober 2022 abgelaufen. Der Fall erinnert Reisende daran, die geltenden Aufenthaltsfristen einzuhalten.
Fast vier Jahre über die erlaubte Aufenthaltsdauer hinaus
Die Beamten nahmen die Frau wegen des Verdachts fest, gegen Japans Einwanderungs- und Flüchtlingsanerkennungsgesetz verstoßen zu haben. Als die Polizei das Auto kontrollierte, war ihr erlaubter Aufenthalt bereits fast vier Jahre abgelaufen.
Laut örtlichen Medien räumte die Thailänderin den Vorwurf ein. Die Polizei machte keine Angaben dazu, ob sie selbst am Steuer saß.
Kontrolle in Ito am frühen Morgen
Polizisten stoppten das Auto am 24. September gegen 4.30 Uhr in Ito in der Präfektur Shizuoka. Bei der Kontrolle prüften sie den Aufenthaltsstatus der Frau.
Dabei stellten die Beamten fest, dass ihre Erlaubnis, in Japan zu bleiben, am 30. Oktober 2022 ausgelaufen war.
Die Frau lebte in Yokohama
Nach Angaben der japanischen Polizei wohnte die 42-Jährige in Yokohama, südlich von Tokio, und arbeitete in Teilzeit.
Der Bericht machte keine Angaben dazu, wer das Auto fuhr.
Bangkok will Fälle von Überziehung angehen
Die thailändische Regierung hat angekündigt, gegen die steigende Zahl von Thailändern vorzugehen, die ihre 15-Tage-Visa in Japan überziehen. In den vergangenen Jahren habe die Zahl solcher Fälle stark zugenommen.
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Thailändische Reisende wurden daran erinnert, die Visa- und Einreisebestimmungen einzuhalten, um rechtliche Probleme und mögliche Folgen für spätere Reisen zu vermeiden. Was denkst du darüber? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.
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Japans Einwanderungs- und Flüchtlingsanerkennungsgesetz sowie Asyl -und Abschiebegesetz ist weltweit eines der restriktivsten. In der EU ist das leider ganz anders.