PATTAYA, THAILAND – Drei städtische Beamte sind suspendiert, sechs Personen stehen im Zusammenhang mit mutmaßlichen Geldforderungen an Touristen unter Untersuchung. Ein Video soll zeigen, wie Beschäftigte Geld wegen Rauchens und des Fahrens mit einem Motorrad mit verändertem Auspuff verlangten – ohne offizielle Quittungen.
Geldforderungen ohne offizielle Quittung
Nach Angaben von Pattayas Bürgermeister Poramet Ngampichet verbreitete sich ein Video, das die mutmaßlichen Forderungen zeigen soll. Die Beschäftigten sollen Touristen wegen Rauchens und des Fahrens eines Motorrads mit verändertem Auspuff zur Zahlung aufgefordert haben.
Die Stadt identifizierte sechs Beteiligte: drei städtische Beamte und drei Beschäftigte eines privaten Auftragnehmers. Für die verlangten Zahlungen wurden keine offiziellen Quittungen ausgestellt.
Drei städtische Beamte suspendiert
Poramet erklärte am 28. September, die drei städtischen Beamten seien bis zum Abschluss des Disziplinarverfahrens suspendiert. Eine schwere Disziplinaruntersuchung gegen sie wurde laut Khaosod am 20. August eröffnet.
Bereits am 10. August hatte Pattaya den privaten Auftragnehmer kontaktiert. Die drei von ihm beschäftigten Arbeiter wurden suspendiert, anschließend wurde um eine Erklärung gebeten.
Beschwerde gegen alle sechs
Am 21. August reichte Pattaya bei der Polizeiwache der Stadt Beschwerde gegen alle sechs ein. Die Vorwürfe umfassen mutmaßliches Fehlverhalten im Amt und das Fordern von Geld ohne Befugnis.
Der Fall wird noch untersucht. Poramet zufolge könnte ein nachgewiesenes Fehlverhalten disziplinarische Folgen haben, die von einer Gehaltskürzung bis zur Entlassung reichen. Daneben können sich rechtliche Schritte aus der Polizeiermittlung ergeben.
Stadt verweist auf Beschwerde-Hotline
Poramet sagte, der Fall habe dem Ansehen Pattayas und dem Vertrauen der Touristen geschadet. Er wies städtische Beschäftigte an, die offiziellen Verfahren einzuhalten und transparent zu arbeiten.
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Einwohner und Touristen können mutmaßlich unbefugte Geldforderungen oder unangemessenes Verhalten über die mehrsprachige Hotline der Stadt unter 1337 oder beim Beschwerdezentrum melden. Was denkst du darüber? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.
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