Schusswechsel an Grenze – 9 Tote! (Video)

Nach einer Auseinandersetzung an der Grenze entdeckt die Armee 272 Kilo Crystal Meth. Neun mutmaßliche Schmuggler kamen dabei ums Leben.

Schusswechsel an Grenze - 9 Tote! (Video)
ThaiRath

CHIANG RAI, THAILAND – Bei einem Feuergefecht nahe der Grenze zu Myanmar sind neun mutmaßliche Mitglieder einer Drogengruppe getötet worden. Am Morgen danach fanden Soldaten 272 Kilogramm mutmaßliches Crystal Methamphetamin in 16 Säcken. Verletzte oder getötete Angehörige des thailändischen Personals gab es nach Angaben der Behörden nicht.

Neun Tote am Fundort entdeckt

Der Zusammenstoß ereignete sich am 28. September gegen 20.10 Uhr nahe Ban Pang Mahan, Moo 8, im Unterbezirk Thoet Thai im Bezirk Mae Fah Luang. Zwei Patrouillenteams der 1. Kavalleriekompanie der Einsatzgruppe Chao Tak, die Teil der Phamuang Force ist waren dort mit einem Spezialteam für nachrichtendienstliche Einsätze unterwegs.

Am folgenden Morgen um 6.45 Uhr durchsuchten die Einsatzkräfte das Gebiet und fanden neun mutmaßliche Mitglieder der Gruppe tot. Drei weitere Teams sicherten den Ort über Nacht, weil eine Rückkehr der Gruppe nicht ausgeschlossen wurde.

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Patrouille traf auf bewaffnete Gruppe

Nach Angaben des Militärs entdeckten die Soldaten auf einem natürlichen Weg im Grenzgebiet etwa 15 bis 17 Menschen. Jeder trug demnach einen verdächtigen, präparierten Sack.

Als die Beamten sich zu erkennen gaben und die Gruppe durchsuchen wollten, eröffnete diese laut Militär das Feuer. Die etwa zehn Minuten dauernde Schussfolge endete, als sich die Gruppe in Richtung Grenze zurückzog. Art und Kaliber der Waffen waren zunächst unbekannt.

272 Kilogramm Crystal Meth sichergestellt

Die Einsatzkräfte fanden am Ort des Geschehens 16 Säcke mit mutmaßlichen Drogen. Jeder Sack enthielt nach Behördenangaben etwa 17 Kilogramm Crystal Methamphetamin, auch Ice genannt.

Damit belief sich die sichergestellte Menge auf rund 272 Kilogramm. Die Drogen wurden zur weiteren Bearbeitung an die Polizeistation Mae Fah Luang übergeben.

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Ermittler vermuten Transport aus Myanmar

Nach Einschätzung von Nachrichtendienstmitarbeitern sollte die Gruppe Drogen aus einem Nachbarland nach Thailand bringen. Die Lieferung sei vermutlich in einem Gebiet einer ethnischen Minderheit im Bundesstaat Wa in Myanmar hergestellt worden.

Als Träger vermuteten die Behörden Angehörige der Lahu, die entlang der Grenze leben. Die Drogen hätten demnach weiter ins Landesinnere gebracht werden sollen.

Untersuchung und verstärkte Grenzüberwachung

Um 10.30 Uhr beauftragte Phamuang-Kommandeur Maj Gen Sathit Wainon den Kommandeur der Einsatzgruppe Chao Tak, Col Suphan Roiput, mit einer Besichtigung des Fundorts. Zuständige Stellen wurden für die formelle Untersuchung hinzugezogen.

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Die Armee ordnete die Operation als Teil ihrer Maßnahmen gegen den Drogenschmuggel an der Grenze ein. Armeekommandeur Gen Pana Klaewplodtook und der Kommandeur der 3. Armeeregion, Lt Gen Worathep Bunya, wiesen die Grenztruppen an, Überwachung und Abfangmaßnahmen zu verstärken. Maj Gen Sathit wies die Einheiten in der Region an, die verstärkte Überwachung fortzusetzen, um den Drogentransport ins Landesinnere zu verhindern.

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Quelle: AseanNow

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