PHUKET, THAILAND – Die Marinepolizei und das Zentralbüro für Ermittlungen haben einen 32-jährigen Russen festgenommen. Er soll ohne Arbeitserlaubnis als Reiseleiter gearbeitet und Touristen gedroht haben, nachdem sie ihn gefilmt hatten.
Touristen sollten Aufnahmen löschen
Nach Angaben der Polizei filmten Touristen einen Ausländer, der Besuchern Informationen zu Sehenswürdigkeiten gab. Anschließend soll er die Gruppe aufgefordert haben, das Video zu löschen, und ihr für den Fall einer Weigerung gedroht haben.
Die Touristen meldeten den Vorfall den Behörden. Daraufhin suchten Beamte nach dem Mann.
Polizei findet den Russen auf einem Boot
Eine Streife entdeckte ein Boot östlich von Koh Maprao im Unterbezirk Koh Kaew des Bezirks Mueang Phuket. An Bord erklärte der später als Konstantin identifizierte Mann russischsprachigen Touristen Sehenswürdigkeiten und machte Fotos.
Bei der Befragung sagte Konstantin laut Polizei, er arbeite als Reiseleiter für russische Touristen und erhalte für jeden Ausflug Geld. Eine Arbeitserlaubnis oder eine Reiseleiterlizenz konnte er nicht vorzeigen.
Vorwürfe wegen fehlender Genehmigungen
Die Behörden werfen dem Mann vor, ohne Arbeitserlaubnis und ohne Reiseleiterlizenz gearbeitet zu haben. Die Vorwürfe stützen sich auf Bestimmungen des Gesetzes über ausländische Arbeitnehmer sowie des Gesetzes über Tourismus und Reiseleiter. Konkret geht es um § 8 des Notstandsdekrets zur Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmer (Nr. 2), B.E. 2561, sowie §§ 86 und 49 des Gesetzes über Tourismus und Reiseleiter, B.E. 2551.
Nach der Verlesung seiner Rechte mit Hilfe eines Dolmetschers überstellten die Beamten Konstantin und die Beweismittel an die Polizeistation Mueang Phuket. Er gilt weiterhin als Beschuldigter. Ob er die vorgeworfenen Taten begangen hat, muss das Gericht klären.
Lesen Sie auch: Zwei Deutsche in Thailand getötet – wer waren Wilbert und Gabriela?
Was denkst du darüber? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.


Wichtiger Hinweis für unsere Leser
Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln: