BANGKOK, Thailand – AOT will am 8. Oktober einen Vertrag mit AOTGA für einen dritten Bodenabfertiger am Flughafen Suvarnabhumi unterzeichnen. Der Vertrag sieht klare Leistungsziele und Strafen vor: Werden die Standards verfehlt, kann AOT die Vereinbarung kündigen. Der Schritt folgt auf liegen gebliebenes Gepäck und verspätete Flüge bei Thai Airways.
Bei verfehlten Standards droht das Vertragsende
AOT will für AOTGA klare Leistungskennzahlen, Strafen und Geldbußen festschreiben. Erfüllt der neue Anbieter die Vorgaben nicht, kann AOT neben einer Geldstrafe auch den Vertrag kündigen.
Die Regeln sollen greifen, wenn AOTGA die vereinbarten Standards nicht einhält. Damit unterscheidet sich der neue Vertrag von der Vereinbarung zwischen AOT und Thai Airways.
Bei Thai Airways sind noch rund 600 Gepäckstücke offen
Der Flugbetrieb von Thai Airways läuft seit der Nacht zum 3. Oktober wieder vollständig normal. Von den rund 600 zurückgebliebenen Gepäckstücken sind Passagiere nach und nach gekommen, um etwa 200 abzuholen. Bei den übrigen 400 werden die Passagiere zur Abholung kontaktiert.
Im Vertrag zwischen AOT und Thai Airways sind keine Strafen vorgesehen. AOT kann die Fluggesellschaft deshalb wegen der Gepäckprobleme und Verspätungen weder zur Kasse bitten noch andere Maßnahmen ergreifen.
AOTGA soll die zwei bisherigen Anbieter entlasten
Der dritte Bodenabfertiger soll am Flughafen Suvarnabhumi mehr Spielraum schaffen und Arbeit von den beiden bisherigen Anbietern übernehmen. Deren Kapazitäten sind nach Angaben von AOT fast ausgeschöpft.
Der Flughafen soll damit auf ein Passagieraufkommen von rund 60 Millionen Menschen pro Jahr vorbereitet werden. Ein zusätzlicher Anbieter soll auch einspringen können, wenn es Probleme gibt oder die Arbeitsmenge stark steigt.
Betriebsstart ist für Anfang 2027 geplant
Nach der Vertragsunterzeichnung will AOTGA die nötigen Geräte und Ausrüstungen für den Betrieb vorbereiten. Der Anbieter soll voraussichtlich Anfang 2027 seine Arbeit aufnehmen und die bisherigen Dienstleister entlasten.
Für die Abfertigung von Fracht und den Lagerbetrieb muss ein neues Warenlager gebaut werden. AOT rechnet mit einer Bauzeit von etwa 18 Monaten, bevor der Betrieb dort beginnen kann.
AOT bereitet sich auf Notfälle vor
AOT hat nach eigenen Angaben die Probleme ausgewertet und einen Notfallplan erstellt. Das Unternehmen bereitet Personal vor und richtet klare Abläufe für die Zusammenarbeit ein, damit es Fluggesellschaften und andere Betreiber bei einem Notfall rasch unterstützen kann.
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AOT erwartet, dass der dritte Bodenabfertiger das Risiko überlasteter Abläufe, fehlenden Personals und verspäteter Flüge senkt. Zugleich soll Suvarnabhumi damit besser auf künftig steigende Passagierzahlen vorbereitet sein.
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Solange diese Chaos Airline für ihr eigenes Versagen zuständig und nicht zur Verantwortung zu ziehen ist, wird sich bei denen wohl auch nicht viel ändern. Alleine die Unverschämtheit für noch immer rumliegende 400 Gepäckstücke die Passagiere für die Abholung zu kontaktieren sagt ja schon alles. Die gehören zugestellt, gleich zusammen mit einer Entschuldigung und kräftigen Entschädigung. Aber das scheint bei diesem Sauhaufen reines Wunschdenken zu bleiben.