NONG PRUE, THAILAND – Ein 34-jähriger Türke berichtet, eine Gruppe von etwa drei Personen sei in sein Haus eingedrungen und habe versucht, ihn zur Überweisung von 820.000 US-Dollar in Kryptowährung (ca. 27 Mio. Baht) zu zwingen. Die Polizei prüft den Vorwurf und sucht nach den Verdächtigen, die laut erster Aussage auch Wertgegenstände mitgenommen haben sollen.
Erzwungene Überweisung von 820.000 US-Dollar
Der Mann gab an, die Gruppe sei am 6. Oktober gegen 3.30 Uhr in ein Haus im Gebiet Nong Prue eingedrungen. Die Täter hätten ihn und eine Reinigungskraft mit Handschellen gefesselt, körperlich attackiert und mit einer Waffe bedroht.
Sie hätten versucht, den Mann zur Überweisung von 820.000 US-Dollar in der Kryptowährung USDT zu zwingen. Das entspricht nach den Angaben rund 27,5 Millionen Baht. Gegen 5.36 Uhr meldete sich der Türke bei der Polizeistation Nong Prue.
Bargeld, Rolex-Uhren und weitere Gegenstände fehlen
Nach seiner Aussage nahmen die Täter etwa 150.000 Baht Bargeld und drei Rolex-Uhren mit. Deren Gesamtwert bezifferte der Mann auf rund zehn Millionen Baht.
Außerdem seien drei Mobiltelefone, eine Umhängetasche und wichtige Dokumente verschwunden. Die Gruppe sei anschließend geflüchtet.
Polizeichef der Region 2 will den Fall vor Ort verfolgen
Der Polizeichef der Region 2 (วสันต์ เตชะอัครเกษม) wies seine Mitarbeiter und die beteiligten Stellen an, den Sachverhalt zügig zu prüfen, Beweise zu sammeln und nach den beteiligten Personen zu suchen. Alle Schritte müssten nach Recht, Vorschriften und Polizeidisziplin erfolgen.
Am Nachmittag wollte er selbst in die Gegend fahren und sich von den zuständigen Beamten über den Ermittlungsstand informieren lassen. Zugleich sollte er die Ermittlungsrichtung für eine möglichst rasche Klärung vorgeben.
Ermittler prüfen Kameras und Krypto-Transaktionen
Die Polizei untersucht den Tatort und wertet Überwachungskameras aus. Auch Aussagen von Zeugen, Hinweise aus dem Umfeld und Reiserouten stehen im Fokus.
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Die Beamten prüfen außerdem Daten zu Transaktionen mit digitalen Vermögenswerten. Die Angaben zu Tathergang und Schadenshöhe beruhen bislang auf der ersten Aussage des Mannes. Die Polizei muss sie noch durch Ermittlungen und Beweise überprüfen.
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