Schweizer Bundespräsident Parmelin reist nach Thailand

Der dreitägige Besuch ist der erste offizielle eines Schweizer Präsidenten seit 2004. Im Fokus stehen Handel, Investitionen und das Freihandelsabkommen mit der EFTA.

Schweizer Bundespräsident Parmelin reist nach Thailand
Photo by Christian Wasserfallen on Pexels

BANGKOK – Der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin besucht Thailand vom 15. bis 17. Oktober auf Einladung von Premierminister Anutin Charnvirakul. Es ist der erste offizielle Besuch eines Schweizer Staatsoberhaupts in Thailand seit 22 Jahren, seit 2004. Im Mittelpunkt stehen Handel, Investitionen und die bilaterale Zusammenarbeit beider Länder.

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Erster Besuch eines Schweizer Staatsoberhaupts seit 2004

Parmelin reist offiziell nach Thailand, der letzte Besuch dieser Art fand im Jahr 2004 statt. Begleitet wird er von einer Wirtschaftsdelegation aus der Schweiz.

Der Besuch fällt zeitlich mit den Jahrestagungen des Internationalen Währungsfonds und der Weltbankgruppe in Bangkok zusammen. Zudem fällt der Besuch mit dem 95. Jahrestag der diplomatischen Beziehungen zwischen Thailand und der Schweiz zusammen.

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Empfang im Government House und gemeinsame Pressekonferenz

Am 15. Oktober ist im Government House eine offizielle Begrüßungszeremonie mit Anutin geplant. Danach folgen bilaterale Gespräche, eine gemeinsame Pressekonferenz und ein offizielles Mittagessen. Der Tag bildet den Auftakt des dreitägigen Besuchs.

Auf der Agenda stehen die Förderung von Handel und Investitionen sowie das Freihandelsabkommen zwischen Thailand und der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA). Die Gespräche sollen außerdem Wissenschaft, Technologie und Innovation umfassen. Auch die Entwicklung von Fachkräften und der Klimaschutz stehen auf der Liste.

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Regionale Lage, ASEAN und multilaterale Zusammenarbeit

Neben den bilateralen Themen geht es auch um Entwicklungen in der Region. Die Zusammenarbeit innerhalb der Südostasiatischen Staatengemeinschaft ASEAN ist ebenfalls vorgesehen.

Auch die multilaterale Zusammenarbeit wird auf dem Programm stehen. Damit reicht das Gesprächsthema über die reinen Handelsfragen zwischen den beiden Ländern hinaus.

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Regierung sieht Chancen für Wirtschaft und Menschen in Thailand

Regierungssprecher Aekkapop Phianphiset erklärte, die Regierung sehe in engeren Beziehungen zur Schweiz eine Chance, die wirtschaftlichen und entwicklungspolitischen Perspektiven Thailands zu erweitern. Vor allem Handel, Investitionen, Technologie, Innovation und die Entwicklung von Fachkräften sollen dafür genutzt werden.

Nach Angaben der Regierung sollen diese Bereiche den Menschen in Thailand neue Möglichkeiten eröffnen und die Wettbewerbsfähigkeit des Landes stärken.

Lesen Sie auch: Bangkok droht der Kollaps: Sperrungen und Unwetter-Gefahr

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Quelle: Khaosod English

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