BANGKOK – Die Metropolitan Electricity Authority (MEA) rät allen, die eine Solaranlage auf dem Dach planen, vor dem Kauf genau zu prüfen, wie viel Strom sie verbrauchen, wie groß die Fläche ist und welche Geräte und Firmen infrage kommen. Vor allem entscheidet sich schon zu Beginn, ob der Strom nur selbst genutzt oder auch an die MEA verkauft werden soll. Daraus ergeben sich unterschiedliche Anforderungen an die Technik.
Eigenverbrauch oder Verkauf des Überschusses
Die MEA unterscheidet zwei Modelle. Wer den Solarstrom nur selbst nutzt, hat andere Vorgaben für Geräte und Anschluss als jemand, der überschüssigen Strom an die MEA verkauft.
Interessenten sollten deshalb schon vor der Auswahl eines Angebots festlegen, welches Modell sie wollen. So lässt sich die passende Anlage planen.
Stromrechnungen und Dachfläche vorab bereitstellen
Die MEA empfiehlt, die Stromrechnungen bereitzuhalten. Dazu kommen Angaben, zu welchen Zeiten der Strom verbraucht wird, und Informationen zur Fläche, auf der die Anlage montiert werden soll.
Mit diesen Daten kann der Installateur abschätzen, wie groß die Anlage sein muss. Ob der Strom nur selbst genutzt oder auch verkauft wird, spielt dabei ebenfalls eine Rolle.
Installateur anhand der MEA-Liste und weiterer Kriterien auswählen
Interessenten sollten prüfen, ob der Anbieter beim MEA registriert ist. Die Liste der Installateure und deren Kontaktdaten finden sie auf der Webseite www.mea.or.th.
Bevor sie sich entscheiden, sollten sie die Erfahrung des Anbieters prüfen. Außerdem lohnt der Vergleich von Angeboten mit Leistungsumfang, Systemgröße, Geräteliste, Kosten, Garantie und Kundendienst. Zu klären ist auch, wer die Unterlagen vorbereitet und den Netzanschluss beantragt.
Wechselrichter muss genau zur Liste passen
Die Geräteliste sollten Kunden vom Installateur anfordern und mit der aktuellen Liste der MEA abgleichen. Besonders beim Wechselrichter müssen Marke, Modell und Firmware-Version genau übereinstimmen.
Auch das Anti-Rückfluss-Gerät, den sogenannten Zero Export Controller, muss zum Wechselrichter passen. Der Installateur muss prüfen, ob die Kombination den Vorgaben der MEA entspricht.

Stromverkauf und Antrag auf Unterstützung laufen getrennt
Wer überschüssigen Strom verkaufen will, braucht laut MEA einen Wechselrichter aus der geprüften Liste. Der Installateur muss prüfen, ob dieses Gerät nötig ist und wie die eingespeiste Leistung begrenzt wird.
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Wer verkauft, muss die Prüfung und Bedingungen des Stromkaufprogramms der MEA durchlaufen. Informationen zu Unterstützung, Kriterien und Registrierung finden Interessenten auf www.mea.or.th und geben dabei an, ob sie nur selbst nutzen oder verkaufen wollen.
Netzanschluss über MyEnergy und Hotline
Den Netzanschluss beantragen Anlagenbesitzer nach der Installation über MyEnergy unter myenergy.mea.or.th. Bei Stromverkauf gelten zusätzlich die Schritte des Stromkaufprogramms, und Fragen beantwortet das MEA Call Center unter 1130 rund um die Uhr.
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