KHON KAEN, THAILAND – Eine Hausbesitzerin in der Provinz Khon Kaen bietet ihr Haus zum Verkauf an, nachdem es innerhalb von drei Jahren dreimal aufgebrochen wurde. Das Grundstück liegt gegenüber mehreren Polizei- und Behördeneinrichtungen. Am 25. Oktober stellte die 44-jährige Thanida das Verkaufsschild auf.
Trotz Licht und Kameras: dritter Einbruch
Die Familie von Thanida lebt inzwischen in Bangkok. Das Haus in Khon Kaen stand leer, doch die Lichter blieben an und Überwachungskameras sollten Einbrecher abschrecken. Bei ihrem letzten Besuch fand Thanida ein vorderes Fenster zerstört und entdeckte Spuren eines weiteren Einbruchs. Sie informierte die Polizei.
Thanida sagte, die wiederholten Einbrüche hätten trotz mehrerer Sicherheitsmaßnahmen nicht aufgehört. Sie will das Haus nicht länger behalten. Am 25. Oktober stellte sie ein Schild auf, das die Immobilie zum Verkauf anbietet. Sie wolle nicht mehr in ständiger Sorge vor dem nächsten Einbruch leben.
Vom Stromkabel bis zur Festplatte der Kamera
Der erste Einbruch liegt rund drei Jahre zurück. Diebe durchtrennten damals die Stromleitung vom Transformator zum Haus. Der Schaden belief sich auf fast 60.000 Baht.
Bei dem zweiten Einbruch Mitte 2025 nahmen die Täter nahezu alles mit, darunter Klimaanlagen, Ventilatoren, einen Fernseher, Buddha-Statuen, Tische, Stühle, Geschirr und sogar Besteck. Der Wert der gestohlenen Sachen lag bei knapp einer Million Baht. Vorher kappten die Diebe die Kabel der Überwachungskameras und nahmen die Kameras samt Festplatte mit. So fehlte das Material, das den Einbruch hätte aufzeichnen können.
Nach dem zweiten Einbruch: mehr Kameras und höhere Mauern
Nach dem zweiten Einbruch ließ Thanida zwei zusätzliche Kameras installieren. Auf Anraten hin erhöhte sie außerdem die Grundstücksmauern.
Trotz dieser Verbesserungen kam es zum dritten Einbruch. Genau das hat Thanida davon überzeugt, dass sich das Haus nicht ausreichend schützen lässt.
Haus liegt gegenüber Polizei- und Katastrophenschutzzentrum
Das Haus steht im Unterbezirk Sila im Bezirk Mueang Khon Kaen. Gegenüber befinden sich das Regionale Zentrum 6 für Katastrophenvorsorge und -abwehr, ein Büro der Touristenpolizei und das Ausbildungszentrum der Provinzpolizei Region 4.
Die Familie lebt weit entfernt in Bangkok, und das Haus blieb deshalb unbewohnt.

Polizei sichert Spuren und sucht nach Verdächtigen
Polizisten und Spurensicherer untersuchten das Haus und nahmen Fingerabdrücke zur Auswertung. Die Ermittler haben laut Polizei zwei bis drei mögliche Verdächtige aus der Nachbarschaft ausgemacht.
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Die Beamten arbeiten nun daran, die Verdächtigen aufzuspüren und zu befragen. Thanida forderte die Polizei auf, die Verantwortlichen für die wiederholten Einbrüche zu finden und festzunehmen.
Mehr Kontrollpunkte und Patrouillen für die Nachbarschaft
Die Polizei plant, die Kontrollpunkte in der Nachbarschaft zu verstärken und mobile Überwachungskameras aufzustellen. Gemeinsam mit der Stadtverwaltung will sie die Beleuchtung verbessern und überwachsenes Gras entfernen lassen. Anwohner, die länger von zu Hause weg sind, können das Programm Police House Deposit 4.0 nutzen, damit die Polizei regelmäßig Streife fährt.
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