Nach Kajiki: Chiang Mai von Erdrutsch getroffen

🌧️🏚️⚠️ Tragödie in Chiang Mai: Ein Erdrutsch zerstört mitten in der Nacht ein Dorf in Mae Chaem. Zwei Tote, ein vermisstes Mädchen und zerstörte Häuser – der Norden Thailands versinkt im Chaos nach Sturm Kajiki.

Nach Kajiki: Chiang Mai von Erdrutsch getroffen
Thai Enquirer
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Tragödie in Chiang Mai: 
Zwei Tote nach Erdrutsch 
12-jähriges Mädchen vermisst 

Chiang Mai – Die Folgen des Tropensturms Kajiki sind verheerender als befürchtet: In der nordthailändischen Provinz Chiang Mai forderte ein Erdrutsch in den frühen Morgenstunden zwei Todesopfer, ein 12-jähriges Mädchen wird vermisst. Das Dorf Ban Pang Ung im Bezirk Mae Chaem ist von der Außenwelt abgeschnitten.

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Die Katastrophe im Morgengrauen

Gegen 3 Uhr morgens donnerte eine Schlamm- und Wasserlawine auf das Dorf in der Subdistrikt Mae Suek herab. Stellvertretender Gouverneur Chatchawal Panya bestätigte: „Anhaltende Regenfälle haben den Erdrutsch ausgelöst.“ Mehr als zehn Häuser wurden beschädigt, sieben davon komplett zerstört.

Die Opfer:
Zwei Dorfbewohner geborgen (Identitäten noch nicht bekanntgegeben)
Ein 12-jähriges Mädchen wird vermisst
Mehrere Verletzte, die nicht evakuiert werden können

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Dorf in höchster Not

Die Lage ist dramatisch: Der Erdrutsch hat alle Zufahrtsstraßen blockiert, das Dorf ist vollständig von der Außenwelt abgeschnitten. Strom- und Telefonverbindungen sind ausgefallen, Rettungskräfte können nur zu Fuß oder mit Geländefahrzeugen vordringen. „Wir können die Verletzten nicht ins Krankenhaus bringen“, berichtet ein Nothelfer vor Ort. „Die Straßen sind unpassierbar, wir leisten Erste Hilfe unter primitivsten Bedingungen.“

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Der ehemalige Tropensturm Kajiki, der sich inzwischen zu einem Tiefdruckgebiet abgeschwächt hat, hinterlässt eine Spur der Verwüstung. Neben Mae Chaem melden auch die Bezirke Chiang Dao, Hang Dong und Mae On Überschwemmungen. Frau Sukanyanee Yawinchan, Direktorin des Meteorologischen Departments, warnt vor weiteren Gefahren: „Heute müssen Chiang Mai, Chiang Rai, Lampang und acht weitere Nordprovinzen mit schweren Regenfällen, Sturzfluten und Erdrutschen rechnen.“

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