KALASIN, THAILAND – Ein Mönch wurde nach Vorwürfen, über Monate hinweg wiederholt Bier gekauft zu haben, aus einem Tempel im Nordosten Thailands entfernt. Der Fall löste nach Berichten und Bildern in sozialen Netzwerken breite Kritik aus und führte zu einer behördlichen Untersuchung.
Vorwürfe aus sozialen Netzwerken
Der Fall wurde bekannt, nachdem Nutzer in sozialen Medien Bilder und Schilderungen teilten, wonach der Mönch fast ein Jahr lang täglich Alkohol gekauft haben soll.
Die Beiträge sorgten online für Empörung und setzten lokale Behörden unter Druck, den Vorwürfen nachzugehen.
Aussagen aus dem Laden
Eine Mitarbeiterin des Geschäfts erklärte, sie habe zunächst angenommen, die Getränke seien für Arbeiter bestimmt, die am Tempel tätig seien.
Später habe sie jedoch angegeben, der Mönch habe den Alkohol selbst konsumiert.
Bericht über Streit und mutmaßliche Trunkenheit
In einem Post hieß es, der Mönch sei häufig zurückgekehrt, um Bier zu kaufen, und habe das Personal später wütend zur Rede gestellt, nachdem Anwohner den Vorfall gemeldet hatten.
Demnach soll er dabei auch betrunken gewirkt haben, wie es in den Online-Schilderungen behauptet wurde.
Ermittlungen durch Bezirk und Polizei
Bezirkschefin Ommaree Yeewasri ordnete gemeinsam mit Polizei und Verwaltungsbeamten eine Untersuchung an.
Beamte, Dorfvertreter und Anwohner überprüften den Laden und bestätigten, dass ein Mönch namens Phra Phirun alkoholische Getränke gekauft hatte.
Überprüfung im Tempel und Drogentests
Bei einer anschließenden Kontrolle im Tempel wurde der beschuldigte Mönch nicht angetroffen.
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Vier verbliebene Mönche wurden einem Drogentest unterzogen, alle Ergebnisse fielen negativ aus.
Kirchliche Konsequenzen und Rückführung
Der kirchliche Vorsteher des Unterbezirks Na Kham erklärte, der Mönch sei bereits aus dem Gebiet entfernt und zu seiner ursprünglichen Zugehörigkeit zurückgeschickt worden.
Diese liege im Distrikt Prasat in der Provinz Surin, wie die Behörden mitteilten.
Debatte über klösterliches Verhalten
Laut offiziellen Angaben wurden darüber hinaus keine weiteren Unregelmäßigkeiten festgestellt.
Der Fall lenkte jedoch erneut Aufmerksamkeit auf die Erwartungen lokaler Gemeinden an das Verhalten von Mönchen und auf die Rolle öffentlicher Kontrolle durch soziale Medien.
Deine Meinung
Wie sollte Thailand mit Vorwürfen gegen Mönche umgehen, wenn diese zunächst vor allem über soziale Medien verbreitet werden?
Sollten Tempel und Behörden strenger kontrollieren oder eher auf interne kirchliche Maßnahmen setzen? Diskutiere mit in den Kommentaren.



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