BANGKOK, THAILAND – Bei einer Razzia in einem Luxushaus im Bezirk Sai Mai hat die Polizei 19 chinesische Staatsbürger festgenommen, die dort mutmaßlich illegales Online-Glücksspiel betrieben. Die Plattform soll gezielt Kunden in China angesprochen haben, während die technische Abwicklung von Bangkok aus lief.
Razzia in Sai Mai: Luxushaus als mutmaßliche Zentrale
Beamte der Metropolitan Police Division, der Einwanderungsbehörde und der Polizeistation Kannayao durchsuchten am Freitag ein Haus im Gebiet Or Ngoen (Sai Mai) in Bangkok.
Die Einsatzkräfte handelten mit einem Durchsuchungsbefehl, der am 16. April vom Strafgericht Min Buri ausgestellt worden war.
19 Festnahmen: Verdacht auf kriminelle Vereinigung und Online-Glücksspiel
Festgenommen wurden 19 chinesische Männer im Alter von 26 bis 45 Jahren.
Ihnen werden die Bildung einer kriminellen Vereinigung sowie die Organisation illegalen Online-Glücksspiels vorgeworfen.
Ermittlungen führten zur Adresse
Der Zugriff erfolgte nach Ermittlungen zu Hinweisen, dass das Anwesen als Basis für unerlaubte Glücksspielaktivitäten genutzt werde.
Bei der Durchsuchung sollen die Verdächtigen laut Polizei gerade aktiv Glücksspiel-Webseiten betrieben haben.
Technik sichergestellt: Handys, Laptops und Computer
Als Beweismittel stellten die Beamten 102 Mobiltelefone, zwei iPads, acht Laptops, acht Desktop-Computer und acht CPUs sicher.
Die Geräte sollen für den Betrieb der Plattform sowie für Kommunikation und Organisation genutzt worden sein.
„Chang Sheng Entertainment“: Plattform soll chinesische Kunden angezogen haben
Bei Vernehmungen sollen die Verdächtigen gestanden haben, ein Online-Glücksspielangebot über eine Anwendung namens „Chang Sheng Entertainment“ betrieben zu haben.
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Nach Angaben der Polizei richtete sich das Angebot gezielt an Kunden in China.
So lief das System: Registrierung, Geldtransfer, Wettguthaben
Nutzer mussten sich demnach registrieren, Geld überweisen und dieses anschließend in Wettguthaben umtauschen.
Die Beamten überprüften das System mit Zustimmung der Verdächtigen; laut Polizei räumten alle die Vorwürfe ein.
Übergabe an die Polizei Kannayao: Verfahren läuft
Die Festgenommenen sowie die sichergestellten Gegenstände wurden an Ermittler der Polizeistation Kannayao übergeben.
Dort sollen die weiteren rechtlichen Schritte eingeleitet und das Verfahren fortgeführt werden.



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