Brutaler Übergriff: Seua Dusit nach Vergewaltigung in U-Haft

Schwere Vorwürfe gegen den 36-Jährigen: Nach einer mutmaßlichen Gewalttat gegen seine Partnerin ermittelt die Polizei. Warum das Gericht die Haft vorerst anordnete.

Brutaler Übergriff: Seua Dusit nach Vergewaltigung in U-Haft
KhaoSod

NONTHABURI, THAILAND – Ein Mann wurde wegen schwerer Körperverletzung und Vergewaltigung seiner Freundin vorgeführt; das Provinzgericht Nonthaburi ordnete Haft an und lehnte einen Kautionsantrag ab. Die Ermittler beantragten Untersuchungshaft, weil sie Wiederholungsgefahr und Zeugenbeeinflussung befürchten. Die Beschuldigten bestreitet die Vorwürfe, die geschädigte 36‑jährige Frau wurde medizinisch behandelt und erstattete Anzeige.

Tatvorwurf nach Polizeiangaben

Nach Angaben der Ermittler soll Samrit Rimthuean, auch bekannt als Suea Dusit, die 36-jährige Frau Mira in den frühen Morgenstunden des 31. Mai körperlich angegriffen haben. Dem Bericht zufolge soll er dabei Gewalt angewendet haben, um die Frau zu einer sexuellen Handlung zu zwingen.

Die Polizei stuft die Taten als Körperverletzung und Vergewaltigung unter Einsatz von Gewalt ein, weil die Frau sich nach den Angaben nicht zur Wehr setzen konnte. Der Fall wurde deshalb strafrechtlich verfolgt und ein Haftbefehl beantragt.

Flucht der Geschädigten und Anzeige durch die Mutter

Die Frau floh demnach nach der Tat zu ihrer Mutter und suchte anschließend medizinische Hilfe; die Mutter erstattete später die Anzeige, weil die Betroffene zunächst nicht persönlich erscheinen konnte. Nachdem die Frau im Krankenhaus behandelt worden war, gab sie bei der Ermittlungsbehörde eine Aussage ab.

Die Darstellung der Verletzungen und die Anzeige führten zur Einleitung der Ermittlungen und zur Beantragung eines Haftbefehls beim Provinzgericht Nonthaburi. Die Ermittler fassten den Beschuldigten daraufhin am 5. Juni und übergaben ihn der Staatsanwaltschaft.

Festnahme, Verwahrung und Haftprüfung

Die Festnahme erfolgte am 5. Juni, der Beschuldigte wurde laut Akten zunächst 48 Stunden auf der Polizeistation Bang Kruai festgehalten. Am 6. Juni brachten die Ermittler ihn zur Haftprüfung vor das Provinzgericht Nonthaburi.

Das Gericht ordnete die Untersuchungshaft an und lehnte einen Antrag auf vorläufige Freilassung ab. Der Beschuldigte stellte während des Verfahrens einen Antrag auf Kaution, den das Gericht jedoch nicht bewilligte.

Gründe für die Ablehnung der Kaution

Die Ermittler hatten die vorläufige Freilassung abgelehnt mit der Begründung, dass bei einer Freilassung die Gefahr bestehe, Beweise zu manipulieren oder Zeugen zu beeinflussen. Zudem führte die Staatsanwaltschaft an, der Beschuldigte sei bereits zuvor in einem ähnlichen Fall involviert gewesen.

Das Gericht nannte die Schwere der Vorwürfe, die Wiederholungsgefahr und die mögliche Beeinflussung von Zeugen als Gründe für die Verweigerung der Kautionsfreilassung. Auch die Geschädigte widersprach einer Freilassung; sie habe wegen Drohungen und weil der Beschuldigte ihren Wohnort kenne, Angst vor weiterer Gefahr.

Ermittlungsstand: Zeugen und Fristen

Die Ermittlungen laufen weiterhin; nach Angaben der Behörde müssen noch sechs Zeugen vernommen werden. Aus diesem Grund beantragte die Staatsanwaltschaft eine Untersuchungshaft für 12 Tage, vom 6. Juni bis zum 17. Juni 2026, um die Beweissicherung zu ermöglichen.

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Der Beschuldigte bestreitet die Vorwürfe, die Polizei hält die Verwahrung jedoch für notwendig, solange die Zeugenaussagen und Beweise gesammelt werden. Die weitere Prüfung der Anschuldigungen ist Aufgabe der Ermittler.

Überstellung ins Gefängnis und nächste Schritte

Nach der Entscheidung des Gerichts wurde Samrit Rimthuean in ein Gefängnis überstellt, wo er die angeordnete Untersuchungshaft antreten muss. Die Behörden verfolgen den Fall weiter und führen die noch ausstehenden Vernehmungen durch.

Die Ermittlungen und die Befragung der verbliebenen Zeugen sollen klären, ob Anklage erhoben wird; bis dahin bleibt der Beschuldigte in Haft.

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Quelle: Khaosod Thai

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