PHUKET, THAILAND – Zollbeamte haben am Phuket International Airport vier ausländische Touristen gestoppt, die mit über 33 Kilogramm Cannabis im Gepäck ausreisen wollten. Die Gruppe, Schweizer und Franzosen im Alter von 18 bis 26 Jahren, soll die Drogen in ihren Koffern versteckt haben. Laut Behörden haben alle vier die Tat eingeräumt.
Geständnis nach Cannabis-Fund
Die Zollkontrolle griff am heutigen 28. Juli zu. In den Koffern der vier Reisenden fanden die Beamten Cannabisblüten und verarbeitetes Cannabis, insgesamt mehr als 33,6 Kilogramm.
Die beiden Schweizer, eine Französin und ein Franzose gaben bei der Befragung zu, dass das Gepäck samt Inhalt ihnen gehörte. Sie sollten das Land ohne die nötige Zollabwicklung verlassen.
Schmuggel-Serie am Flughafen Phuket
Der Fall reiht sich in eine Serie ähnlicher Vorfälle ein. Allein im Juli gab es mehrere Festnahmen wegen Cannabisschmuggels am selben Flughafen.
Am 9. Juli stoppten Zollbeamte eine Thailänderin und eine Philippinerin mit 32,1 Kilogramm Cannabisblüten. Einen Tag zuvor fiel ein Russe mit über 17 Kilogramm Cannabisblüten und Haschisch auf.
Weitere Fälle in der ersten Juli-Woche
Am 7. Juli nahmen die Beamten eine belgische Frau mit mehr als 31 Kilogramm Cannabis im Gepäck fest. Die Kontrolle erfolgte während der Abflugvorbereitungen.
Bereits am 1. Juli fassten Zöllner zwei usbekische Staatsbürger. Sie sollen über 26 Kilogramm Cannabisprodukte in ihren Koffern transportiert haben.
Anklage und polizeiliche Ermittlungen
Die vier Verdächtigen des jüngsten Falls wurden wegen versuchten Exports ohne Zollabwicklung angeklagt. Die Beamten übergaben die Gruppe und das beschlagnahmte Cannabis den Ermittlern der Sakhu Police Station.
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Die zuständigen Ermittler führen nun die rechtlichen Schritte gegen die Schweizer und Franzosen fort.
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Ich möchte doch mal wissen, wie solche Mengen Drogen nach Thailand kommen. Dass es durch Touristen wieder ausgeführt werden sollte.
Sind die Grenzen doch nicht so gut abgesichert?
Diese Mengen kommen nicht nach Thailand, es wird alles hier hochgezogen. Inzwischen oder schon länger herrscht wohl eine Überproduktion, die der Medizin- und Wellness Tourismus nicht verarbeiten kann.