Horror-Drama: Drei Kinder flüchten ins Meer vor Drogen-Vater

Drei Kinder liefen ins Meer, um ihrem drogensüchtigen Vater zu entkommen – jetzt fürchten sie seine Rache, denn der brutale Familien-Tyrann soll in nur zehn Tagen wieder frei sein!

Horror-Drama: Drei Kinder flüchten ins Meer vor Drogen-Vater
Amarin

NAKHON SI THAMMARAT – Drei Kinder marschierten gemeinsam ins Meer. Sie wollten nicht zurück. Zeugen verhinderten in letzter Sekunde eine Tragödie. Was danach ans Licht kam, schockiert selbst erfahrene Beamte.

Rettung am Strand von Khanom

Die drei Geschwister, alle unter 18 Jahre alt, gingen am Strand des Bezirks Khanom entschlossen ins Wasser. Zeugen beobachteten die Szene und griffen sofort ein.

Die Kinder wurden unverletzt aus dem Meer geholt. Danach erzählten sie den Rettern, warum sie nicht mehr leben wollten.

Kinder schildern jahrelange Qual

Gegenüber den Zeugen gaben die Geschwister an, ihr Vater habe sie wiederholt misshandelt und zum Betteln gezwungen. Das erpresste Geld verwendete er laut Aussage der Kinder für Drogen.

Der Vater soll durch seinen Drogenkonsum psychische Probleme entwickelt haben. Die Kinder sahen keinen anderen Ausweg mehr.

Vater sitzt nach Angriff in Haft

Der Mann befindet sich bereits in Polizeigewahrsam. Er hatte zuvor versucht, Familienmitglieder anzugreifen.

Die Großeltern der Kinder bestätigten den Beamten jahrelange Misshandlungen. Auch Nachbarn und Helfer wurden demnach immer wieder attackiert.

Abgeordnete schaltet sich ein

Die Parlamentsabgeordnete Pimphattra Wichaikun wurde über den Vorfall informiert. Sie koordinierte umgehend einen Besuch bei der Familie.

Gemeinsam mit Behördenvertretern prüfte sie das Zuhause. Ziel war eine schnelle Einschätzung des Kindeswohls.

Großeltern schlagen Alarm

Vor Ort trafen die Beamten die Großeltern an. Sie schilderten ein Klima ständiger Angst.

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Die Mutter der Kinder hatte das Haus bereits verlassen. Sie fürchtete um ihre eigene Sicherheit.

Angst vor der Entlassung

Die Kinder rechnen damit, dass ihr Vater innerhalb von zehn Tagen freikommt. Sie äußerten panische Angst vor einer Fortsetzung der Misshandlungen.

Der Großvater flehte die Polizei an, seinen Sohn länger festzuhalten. Er fürchtet neue Gewalt gegen die Familie und Nachbarn.

Behörden suchen dauerhafte Lösung

Die zuständigen Stellen arbeiten eigenen Angaben zufolge an einer langfristigen Lösung. Die Kinder sollen Schutz erhalten und wieder zur Schule gehen können.

Geprüft werden auch rechtliche Schritte wegen Kindesausbeutung und Körperverletzung. Eine öffentliche Stellungnahme der Polizei steht noch aus.

Hilfe für Betroffene

Menschen in emotionalen Notlagen finden rund um die Uhr Unterstützung. Die Samaritans of Thailand sind unter 02 713 6791 erreichbar.

Die thailändische Hotline für psychische Gesundheit ist unter 1323 geschaltet. In akuten Krisen sollten Betroffene auch Angehörige oder Freunde kontaktieren.

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Quelle: Thaiger

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