Drogenschmuggler am Flughafen gefasst: Interpol-Jagd endet in Bangkok

Interpol-Großalarm am Flughafen: Ein Kanadier steht unter Verdacht, Kopf eines Drogenrings zu sein. Fahnder jagten ihn bis zum Terminal, doch kurz vor dem Abflug schnappte die Falle endgültig zu.

Drogenschmuggler am Flughafen gefasst: Interpol-Jagd endet in Bangkok
KhaoSod

BANGKOK, THAILAND – thailändische Fahnder haben einen mutmaßlichen Drogenboss im letzten Moment gestoppt. Der Kanadier wollte sich vom Flughafen Suvarnabhumi ins Ausland absetzen und den Behörden entkommen.

Großeinsatz in der Abflughalle!

Die Handschellen klickten am Donnerstagmittag direkt vor dem Check-in. Ermittler der Einwanderungspolizei umstellten den 37-jährigen Wesley inmitten von Urlaubermassen. Der Mann dachte wohl, er sei seinen Verfolgern bereits entkommen.

Davor spielte sich ein nervenaufreibendes Katz-und-Maus-Spiel ab. Die Beamten hatten den Verdächtigen bereits seit Langem im Visier. Er soll ein wichtiges Rad in einem weltweiten Drogennetzwerk sein.

Flucht mit dem Taxi

Der Kanadier versteckte sich zuvor im Badeort Pattaya vor dem Gesetz. Als er spürte, dass ihm die Polizei auf den Fersen war, rief er sich eilig ein Taxi. Sein Ziel: Der internationale Flughafen von Bangkok.

Die Fahnder ließen ihn keine Sekunde aus den Augen und verfolgten den Wagen über die Autobahn. Sie warteten den perfekten Moment ab, um zuzuschlagen. Am Flughafen war die Flucht nach einer rasanten Verfolgungsjagd schließlich vorbei.

Weltweit per Haftbefehl gesucht

Gegen den Mann lag bereits eine rote Ausschlagung von Interpol vor. Besonders die Behörden in Südkorea suchten dringend nach dem mutmaßlichen Rauschgift-Händler. Er nutzte Thailand offenbar als sicheren Hafen für seine dunklen Geschäfte.

Bei der Durchsuchung seiner Koffer fanden die Beamten zwar keine aktuellen Drogen. Doch die Beweislast aus den internationalen Datenbanken drückte ihn schwer zu Boden. Sein Visum strichen die Behörden noch an Ort und Stelle.

Biometrie überführt den Verdächtigen

Moderne Technik besiegelte das Schicksal des Kanadiers endgültig. Ein Scan seiner biometrischen Daten im Flughafensystem brachte die Wahrheit ans Licht. Sein Gesicht und seine Fingerabdrücke passten exakt zu dem gesuchten Verbrecher.

Die Polizei geht nun massiv gegen Ausländer vor, die das Land als Versteck missbrauchen. Wer als Tourist getarnt Straftaten begeht, muss mit harter Verfolgung rechnen. Wesley wartet nun in einer Zelle auf seine Auslieferung.

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Glaubst du, dass Kriminelle in thailändischen Touristenorten viel zu leicht untertauchen können?

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Quelle: Thai Examiner

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