Elefanten-Attacke Thailand: Mahout stirbt, Tourist verletzt

Schock in Thailand! Elefant rastet aus – Mahout tot, Tourist schwer verletzt! Was trieb das Tier zur Raserei?

Elefanten-Attacke Thailand: Mahout stirbt, Tourist verletzt
Dailynews

PHANG NGA, THAILAND – Ein für Touristenritte eingesetzter Elefant ist in Phang Nga durchgedreht und hat seinen eigenen Mahout auf brutale Weise getötet. Ein Urlauber aus dem Oman wurde schwer verletzt, als das Tier plötzlich aggressiv wurde und den Mann abwarf. Der Dickhäuter floh nach der Attacke in den Dschungel und hält die Behörden weiterhin in Atem.

Mahout erlitt Genickbruch

Der Angriff ereignete sich am 27. Juni im Unterbezirk Song Phraek. Der 20-jährige Elefantenbulle Plai Thongkham war gerade mit zwei ausländischen Touristen auf einem Ritt unterwegs, als die Stimmung kippte. Der 32-jährige Chaiyan Pradapsri, der das Tier führte, versuchte noch, den Elefanten mit einem Haken von einem nahen Bach abzuhalten.

Doch genau das könnte den Bullen in Rage gebracht haben. Plai Thongkham rannte etwa 100 Meter weiter und schleuderte seinen Mahout zu Boden. Anschließend attackierte er ihn mit Rüssel und Füßen – mit fürchterlicher Wucht. Gerichtsmediziner Dr. Montri Thanakit bestätigte später ausgedehnte Knochenbrüche und einen tödlichen Genickbruch.

Urlauber stürzte zu Boden

Noch bevor der Elefant seinen Mahout tötete, warf er bereits einen der Ausländer ab. Der 33-jährige Tourist aus dem Oman konnte sich nicht mehr halten und stürzte schwer. Zeugen berichten, das Tier sei innerhalb von Sekunden völlig außer Kontrolle geraten.

Der verletzte Mann wurde umgehend ins Phang Nga Hospital gebracht. Über die Schwere seiner Verletzungen machten die Behörden zunächst keine genauen Angaben. Der zweite Tourist blieb körperlich unverletzt, musste das blanke Entsetzen aber hautnah miterleben.

Wollte der Elefant nur ins Wasser?

Die Beamten der Thung Kha Ngok Police Station untersuchen weiter, was genau den Ausraster auslöste. Die vorherrschende Theorie lautet, dass der Bulle in einen Bach gelangen wollte und der Mahout dies mit einem Haken unterband. Dieses Verbot könnte die plötzliche Aggression getriggert haben.

Bestätigt ist die Ursache offiziell noch nicht. Dorfvorsteher Boonrong Sawatdichai war vor Ort, während Polizei und Veterinärbeamte die Ermittlungen aufnahmen. Die Unsicherheit über das Motiv macht die Jagd nach dem entlaufenen Koloss umso brisanter.

Koloss flieht in den Dschungel

Nachdem er seinen langjährigen Mahout zu Tode getrampelt hatte, floh Plai Thongkham in einen nahegelegenen Wald. Seitdem gilt der Dickhäuter als unberechenbar und hochgefährlich. Die Behörden warnten eindringlich, dass von dem weiterhin erregten Tier eine akute Gefahr für die Bevölkerung ausgeht.

Das Phang Nga Provincial Livestock Office stellte sofort ein Spezialteam zusammen. Die Männer rücken mit Betäubungsgewehren aus, um den Elefanten zu lokalisieren und ruhigzustellen. Noch ist unklar, ob der Bulle sicher eingefangen werden kann oder ob er erneut Menschen attackiert.

Jagd mit Betäubungsgewehren läuft

Für den Mahout aus der Provinz Surin kam jede Hilfe zu spät. Chaiyan Pradapsri hatte keine Chance gegen die Tonnen an purer Kraft. Der verletzte Tourist hingegen befindet sich in medizinischer Behandlung und dürfte das Erlebte so schnell nicht vergessen.

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Solange Plai Thongkham nicht betäubt ist, bleibt die Lage rund um den Bezirk Mueang angespannt. Die Einsatzkräfte durchkämmen das Gebiet, um eine weitere Eskalation zu verhindern. Der 20-jährige Bulle, der einst Touristen durch die Landschaft trug, ist jetzt ein Gejagter.

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Quelle: AseanNow Thailand

2 Kommentare zu „Elefanten-Attacke Thailand: Mahout stirbt, Tourist verletzt

  1. Ohne diese hirnlosen Touris, die soooo gerne mal auf einem 🐘 reiten wollen, gäbe es solche Zwischenfälle schon lange nicht mehr. Dass ein durstiger 🐘, der mit einem Metallhaken schmerzhaft vom Wasser weggejagt wird, irgendwann mal ausrastet, ist doch logisch und nachvollziehbar. Wenn er ganz großes Glück hat, wird er betäubt und dann an eine Einrichtung wie zB WFFT verbracht, wo er sich für Futter nicht mehr täglich misshandeln lassen muss, sondern in Frieden leben kann. Hat er nicht so großes Glück, wird er erschossen oder eingeschläfert. Hat er richtig Pech, wird er wieder eingefangen und muss noch jahrzehntelang irgendwelche Deppen durch die Gegend tragen und wird mit Metallhaken gestochen, wenn er nicht spurt. Armes Vieh😳

  2. Nur wer weiß, wie die Elefanten für das Tourireiten gefügig gemacht und gebrochen werden, versteht auch, daß es dem Dickhäuter auch mal zu bunt wird und der Mahout oder andere zufällig Anwesende im schlimmsten Fall dran glauben müssen. Andererseits habe ich auch Beziehungen zwischen Elefanten und Mahouts gesehen, die unbeschreiblich intensiv und innig waren. Das ging weit über eine normale „Mahout-Elefant“-Beziehung hinaus. Überflüssig, erwähnen zu müssen, daß es sich bei diesen Elefanten NICHT um Tiere handelt, um Touristen zu bespaßen, sondern um Elefanten in Sanctuaries, die dort versorgt werden und weitgehendst frei in ihrer Entscheidungsgewalt sind und NICHT angekettet… meine Heldin hier ist Saengduean Chailert (Lek) in Chiang Mai….

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