VIỆT YÊN, VIETNAM – Ein peinlicher Unfall auf der Toilette endete für einen 38-jährigen Vietnamesen beinahe tödlich. Der Mann hatte sich einen Bidet-Sprühkopf in den After eingeführt und bekam ihn nicht mehr heraus. Erst eine zweistündige Notoperation rettete ihn vor schwerwiegenden Komplikationen.
Der gescheiterte Versuch am stillen Örtchen
Der Patient kam mit starken Schmerzen und in Begleitung von Angehörigen in die Notaufnahme des Việt Yên General Hospital. Die ganze Bidet-Düse war so tief eingedrungen, dass sie im Übergang zwischen Rektum und Dickdarm festsaß.
Zunächst hatten der Mann und seine Familie noch versucht, den Gegenstand selbst zu entfernen. Doch alle Versuche scheiterten kläglich und verschlimmerten die Situation nur.
„Einer der schwierigsten Fälle, die ich je hatte“
Dr. Trần Minh Phương, Direktor des Krankenhauses und Facharzt für Onkologie, rang auf Facebook um Fassung. „Dies ist einer der schwierigsten Fälle, die ich je erlebt habe“, erklärte der Mediziner.
Ein Röntgenbild zeigte das ganze Ausmaß des Problems. Der Sprühkopf besaß einen harten Metallrand und einen hervorstehenden Hebel zur Wasserregulierung. Dieser Hebel hatte sich perfide an der Darmwand verhakt.
Lebensgefahr durch grobe Eigenmanipulation
Jeder weitere Versuch, die Düse mit Gewalt herauszuziehen, hätte katastrophale Folgen gehabt. Der Hebel hätte die Darmwand aufreißen können, was zu einem Durchbruch, schweren inneren Blutungen und akuter Lebensgefahr geführt hätte.

Das Ärzteteam stufte den Fall als hochkomplex ein und verwarf die Idee, den Fremdkörper durch den After zu bergen. Die Entscheidung fiel auf eine Bauchoperation, um die inneren Organe kontrolliert zu untersuchen und den Gegenstand sicher zu entfernen.
Zwei Stunden bis zur Erlösung
Nach rund zwei Stunden im Operationssaal war der Albtraum vorbei. Die Chirurgen konnten den Bidet-Sprühkopf erfolgreich entfernen, ohne dass es zu einem Darmdurchbruch kam.

Der Patient schwebt nicht mehr in Lebensgefahr und erholt sich derzeit auf der Station des Krankenhauses. Er hatte großes Glück, dass die unsachgemäßen Extraktionsversuche seiner Familie nicht bereits zu einem Riss führten.
Der eindringliche Appell der Ärzte
Dr. Phương warnte eindringlich davor, festsitzende Fremdkörper im Anus selbst zu entfernen. Der Anus und das Rektum seien extrem empfindliche Organe, und schon ein kleiner Fehler könne eine Perforation verursachen.
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Im schlimmsten Fall wäre ein künstlicher Darmausgang nötig geworden, um den Stuhlgang vorübergehend oder sogar dauerhaft über die Bauchdecke auszuleiten. Die klare Botschaft der Mediziner lautet: Keine peinlichen Selbstversuche, sondern sofort in ärztliche Behandlung begeben.



Entsetzt wegen dem Duschkopf im Hintern? Mitnichten…. ich habe über 30 Jahre Feuerwehr und RD hinter mir. Ihr glaubt gar nicht, was ich schon alles gesehen habe, was man eigentlich nicht für möglich hält…