KANCHANABURI, THAILAND – Der berühmte Erawan-Nationalpark in Kanchanaburi schließt ab sofort seine Pforten. Grund sind heftige Waldbrände und Luftverschmutzung, die die Sicherheit von Besuchern und Personal gefährden.
Totalschließung wegen Luftnotstand
Seit dem 21. April 2026 um 13:00 Uhr ist der Park komplett gesperrt – sowohl für Tagesbesucher als auch für Übernachtungsgäste. Die Feinstaubbelastung (PM2.5) ist auf besorgniserregende 42,9 Mikrogramm pro Kubikmeter gestiegen und übersteigt damit deutlich die Sicherheitsstandards.
Parkleiter Phiphat Chimpli betont: Die Luftqualität ist sowohl für Touristen als auch für das Personal gefährlich geworden. Hinzu kommen bereits Brandschäden in mehreren Parkbereichen.
Waldbrände außer Kontrolle
Die Situation in der Region Kanchanaburi hat sich in den letzten Tagen dramatisch verschärft. Mehrere Waldflächen im Nationalpark stehen in Flammen und setzen massive Rauchwolken frei.
Die Behörden konzentrieren sich jetzt vollständig auf Lösch- und Bergungsarbeiten. Alle touristischen Aktivitäten sind auf unbestimmte Zeit ausgesetzt.
Personal konzentriert sich auf Brandbekämpfung
Die Mitarbeiter des Parks sind nicht mehr im Besucherdienst tätig, sondern unterstützen die Feuerwehr- und Rettungskräfte. Dies ist notwendig, um die Brände schneller unter Kontrolle zu bringen.
Gleichzeitig sollen die gefährdeten Parkbereiche stabilisiert und die Umweltschäden minimiert werden. Eine Rückkehr zum Normalbetrieb ist frühestens nach einer umfassenden Sicherheitsprüfung möglich.
Öffentlichkeit wird informiert
Die Parkverwaltung arbeitet eng mit den Behörden der Provinz Kanchanaburi zusammen, um alle Besucher und Tourveranstalter über die Schließung zu informieren. Updates gibt es über die offizielle Facebook-Seite des Parks.
Wer bereits Buchungen vorgenommen hat, sollte sich rechtzeitig an die Parkverantwortlichen wenden. Eine Wiedereröffnung ist erst geplant, wenn die Luftqualität wieder normal und alle Brände gelöscht sind.
Erawan-Wasserfälle vorerst unerreichbar
Der Erawan-Nationalpark mit seinen sieben Wasserfallkaskaden ist eines der beliebtesten Ausflugsziele in Thailand und lockt jährlich Zehntausende Besucher an. Die Sperrung trifft Tourismusunternehmen und Reiseveranstalter hart.
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Der Park ist auch für Wanderer und Naturfotografen attraktiv. Wer eine Reise nach Kanchanaburi plant, sollte die Lage vorher überprüfen und gegebenenfalls ausweichen.
Deine Meinung
Wie bewertest du die Häufigkeit von Waldbränden und Luftverschmutzung in Thailand? Sollte das Land mehr in Prävention und Waldschutz investieren, um solche Sperrungen von Naturschutzgebieten zu vermeiden?
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