Flug-Chaos: Thai Airways kürzt Verbindungen – auch nach Deutschland

Nur noch ein Flug täglich nach Seoul – und eine Asien-Strecke wird im Mai komplett gestrichen. Trifft es auch deinen Urlaubstrip? ✈️

Flug-Chaos: Thai Airways kürzt Verbindungen - auch nach Deutschland
KhaoSod English

BANGKOK, THAILAND – Thai Airways International reduziert im Mai 2026 auf zahlreichen Inlands-, Asien- und Europa-Strecken die Flugfrequenzen. Als Gründe nennt die Airline hohe Treibstoffkosten und eine nachlassende Tourismusnachfrage.

Warum Thai Airways den Flugplan anpasst

Thai Airways teilte mit, die Änderungen dienten dazu, die Kapazitäten an eine schwächere Reisedynamik anzupassen und gleichzeitig die gestiegenen Betriebskosten zu steuern.

Besonders die hohen Treibstoffpreise würden die Kostenlage belasten, weshalb Frequenzen auf mehreren Strecken vorübergehend reduziert werden.

Weniger Inlandsflüge: Khon Kaen, Udon Thani und Ubon Ratchathani

Auf der Strecke nach Khon Kaen sinkt die Zahl der täglichen Flüge vom 1. bis 31. Mai von vier auf drei, nach Udon Thani im selben Zeitraum von drei auf zwei.

Ubon Ratchathani wird vom 5. bis 28. Mai von 14 auf 12 Flüge pro Woche reduziert.

Südostasien: Kürzungen nach Phnom Penh und Singapur

Nach Phnom Penh werden vom 2. bis 30. Mai statt 14 nur noch 11 Flüge pro Woche angeboten.

Die Verbindung nach Singapur wird vom 2. bis 31. Mai von fünf auf vier Flüge täglich reduziert.

Ostasien: Einschnitte bei Japan, China, Korea und Taiwan

Tokyo (Narita) wird vom 11. bis 31. Mai von drei auf zwei Flüge täglich reduziert, ausgenommen am 29. Mai.

Beijing (7.–31. Mai, außer 29. Mai) und Shanghai (11.–31. Mai, außer 30. Mai) sinken jeweils von zwei auf einen täglichen Flug, Seoul (Incheon) wird vom 8. bis 31. Mai von drei auf einen täglichen Flug reduziert und Taipei vom 6. bis 31. Mai von drei auf zwei.

Hongkong und Kaohsiung: Weniger Flüge und eine Aussetzung

Nach Hongkong reduziert Thai Airways die Frequenz vom 6. bis 31. Mai von vier auf drei Flüge täglich.

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Kaohsiung wird vom 8. bis 31. Mai komplett ausgesetzt, nachdem zuvor ein täglicher Flug angeboten wurde.

Indien: Anpassungen in Hyderabad, Delhi und Mumbai

Hyderabad wird vom 4. bis 27. Mai von sieben auf fünf Flüge pro Woche reduziert, Delhi vom 1. bis 29. Mai von 22 auf 21 Flüge pro Woche.

Mumbai sinkt vom 1. bis 31. Mai von zwei auf einen Flug täglich.

Europa und Türkei: Kürzungen bei Istanbul sowie mehreren Deutschland- und Skandinavien-Routen

Istanbul wird vom 11. bis 27. Mai von sieben auf fünf Flüge pro Woche reduziert.

Frankfurt sinkt vom 18. bis 27. Mai von 14 auf 12 Flüge pro Woche, München vom 19. bis 28. Mai von sieben auf fünf und Kopenhagen, Oslo sowie Stockholm jeweils vom 18. bis 27. Mai von sieben auf fünf Flüge pro Woche.

Was Passagiere jetzt wissen sollten

Thai Airways betonte, die Angaben entsprächen dem Stand vom 16. April 2026 und könnten sich noch ändern.

Zugleich teilte die Airline mit, dass alternative Regelungen vorbereitet wurden, um Reisebüros und Passagiere bei Umbuchungen oder Anpassungen zu unterstützen.

Deine Meinung

Hast du im Mai 2026 einen Flug mit Thai Airways geplant und bist von den Kürzungen betroffen – etwa durch Umbuchungen, längere Umsteigezeiten oder geänderte Abflugzeiten?

Wie bewertest du die Begründung mit hohen Treibstoffkosten und schwächerer Nachfrage: nachvollziehbar oder ein Warnsignal für den Thailand-Tourismus? Diskutiere in den Kommentaren mit.

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Quelle: Khaosod English

7 Kommentare zu „Flug-Chaos: Thai Airways kürzt Verbindungen – auch nach Deutschland

  1. Nun kommt ja die Nebensaison. Normalerweise würde es nun billiger, aber wegen dem (Öl- Iran)-Thema teurer. Flüge streichen senkt natürlich den Spritverbrauch. Soweit es mir in den letzten Jahren aufgefallen ist, waren Flüge von und nach Khon Kaen, sowie von FRA-BKK-FRA immer voll oder nur wenige Sitze frei, zu den schwächeren Zeiten. Und wegen dem Ausfall der arabischen Airlines finden auch die Direktflüge verstärkt ihre Abnehmer. Alle nun umzubuchen wird diese Lücken mehr als stopfen. Dann sind die Kisten voll bis zum Anschlag und überbucht. Und die Preise sehr hoch dazu. Auf der einen Seite könnte man ein Geschäft machen auch wenn man keine Flüge streicht. Nur wenn das Kerosin ausgeht hilft das alles nicht. Das müssen die halt für sich entscheiden was für sie besser ist. Der Tourismus würde nur lahmgelegt wenn alle Flüge wie in der C-Zeit gestrichen würden. In der EU wird schon wieder siniert ob es in ca. 3-4 Wochen zu einem fliegerischen Lockdown kommen könnte. tststststs

    1. wie kann kerosin ausgehen wenn der welthandel durch iranausfälle nur 20%beträgt?wo bleiben denn die restlichen 80%??irgendetwas stimmt doch bei dieser ganzen rechnung nicht-diese 20%weniger müssten doch durch einsparungen aufgefangen werden können?da werden nun welche sehr sehr reich!!!

  2. Kann man verstehen. Jeder hat zu kämpfen. Fragt sich nur ob sich was ändert wenn alles irgendwann mal wieder normal läuft. Hoffe nur das im Juni nichts geändert wird den dann habe ich gebucht. Aber nicht nach Thailand sondern von Bangkok nach Frankfurt. Mal sehen. Aber wie geschrieben. Ich kann es verstehen.

  3. „Flug-Chaos“ ist treffend, und das wird wahrscheinlich erst der Anfang sein, Stichwort: Kerosinmangel. Für Tausende wird der diesjährige Flug in die Ferne wohl ausfallen müssen, zu teuer, cancelled oder grounded, einige Airlines haben schon Flugziele aus ihrem Programm genommen. Die Ticketpreise steigen, eben gerade nochmal Thai Aiways angeklickt, One Way BKK-FRA, 21.04.26, fast 70.000 Baht! Auch Kerosin-Zuschläge auf schon bezahlte Tickets werden schon erhoben bei einigen Airlines, da kann ich nochmals nur danke sagen der Emirates Airline, gebuchte und bezahlte Flüge wurden nicht verteuert, das Management ist jetzt in der Krisenzeit hervorragend, das Handy wird zum Liveticker. Meine Gesamtreisezeit, also vom Hotel in Pattaya, bis zu meiner Wohnungstür, betrug sage und schreibe 37 Stunden, alleine in Frankfurt musste ich 8 Stunden auf den ersten Zug um 04:38
    warten (Bauarbeiten, Terminal 3 wird am 22.04.26 eröffnet, die Erwartungen sind groß).
    Der völkerrechtswidrige Angriff der USA auf den Iran und die daraus resultierende massive Störung internationaler Handelsrouten, deren Folgen noch gar nicht absehbar sind, werden unser Leben spürbar negativ beeinflussen.
    Wer jetzt von Thailand demnächst nach Hause fliegen will, der sollte ständig die aktuellen
    Abflugpläne checken, sollte es zu erheblichen Verzögerungen kommen, könnte das sehr unangenehm werden bei einem Overstay.

  4. Abgesehen von dem möglichen Kerosinmangel halte ich die Maßnahme, das Flugangebot zu reduzieren, für Unsinn.
    1. Auf Grund der Probleme im vorderen Orient und der daraus resultierenden Flugeinschränkungen (Etihat, Emirates, Gulf, …..) könnte Thai Airways gerade Kunden hinzugewinnen, nämlich die, die normalerweise über den vorderen Orient fliegen, derzeit aber keinen Flug bekommen oder sich nicht trauen (Letzteres hatte ich auf einer Nilkreuzfahrt erlebt. Statt 600,- € nur 355 € gezahlt, weil zuvor auf Djerba (2002) eine Bombe hochging. Viele Touris trauten sich nicht, in ein muslimisches Land zu reisen. Es waren gar keine Amis unterwegs. Entfernung Djerba – Luxor: 2.000 Km; wie von Hamburg nach Istanbul!) D.h. das Argument der nachlassenden Tourismusnachfrage halte ich für nicht zutreffend.
    2. Die oben im Artikel genannten Verbindungen sind primär vom USA-Iran-Krieg und den dortigen Anrainerstaaten doch gar nicht betroffen, sondern nur sekundär über das Kerosin. Durch die Beibehaltung der genannten Verbindungen oder sogar deren Ausweitung könnten Kerosinverteuerungen evtl. gar egalisiert werden.
    3. Durch die Reduzierung der Flugverbindungen lassen sich nur variable Kosten einsparen (Kerosin, eventuelle Zuschläge zu Gehältern von Flugpersonal, Wartungskosten, Flughafengebühren ..) aber alle Fixkosten entstehen trotzdem, z.B. Leasingkosten der Flugzeuge, Personalkosten für Flugpersonal, das nicht oder nur reduziert fliegt, auch sonstige Personalkosten (z.B. der Vorstand wird nicht eine Baht weniger verdienen).

    Was machen Unternehmen, die ihre Kapazitäten in einem voll funktionstüchtigen Markt nicht voll auslasten können? Sie produzieren No-Name-Produkte und bieten diese günstig an. Dadurch decken sie ihre variablen Kosten und teilweise ihre Fixkosten. Auch wenn sie nicht 100 % der Kosten decken können, immer noch besser als untätig zu bleiben und die Fixkosten der nicht ausgelasteten Kapazitäten voll zahlen zu müssen. Und Thai Airways soll gerade jetzt darüber nachdenken, wie sie der Konkurrenz Kunden abnehmen kann.

    1. Übrigens, was ist mit den Verbindungen der Thai Arways zu den Zielen in den betroffenen Anrainerstaaten (VAE, Kuwait, Bahrain, Oman ….)? Fallen die teilweise oder gar komplett aus? Da hätte man ja schon eine Reduzierung der Flugverbindungen.

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