UTHAI THANI, THAILAND – Überschwemmungen treiben die Gemüsepreise in der Provinz nach oben. Bauern ernten weniger, während höhere Treibstoffkosten auch den Transport verteuern. Auf dem Frischmarkt kaufen zugleich deutlich weniger Menschen ein.
Bohnen kosten jetzt 70 Baht pro Kilo
Am 3. Oktober 2026 kosteten lange Bohnen auf dem Frischmarkt der Stadt Uthai Thani 70 Baht je Kilo statt zuvor 45 Baht. Frühlingszwiebeln stiegen von 120 auf 150 Baht, Koriander von 150 auf 180 Baht und Kohl von 60 auf 80 Baht.
Bei vielen Sorten liegt der Aufschlag laut den Händlerinnen bei 20 bis 50 Baht pro Kilo. Auch drei weitere Gemüsearten verteuerten sich von 40 auf 60 Baht pro Kilo; ihre Preise dürften weiter steigen. Die Einkaufspreise schwanken jedoch: An manchen Tagen wird Gemüse günstiger, an anderen so teuer, dass Kunden sich beschweren.
Überschwemmungen verringern das Angebot
Die Fluten haben Gemüsebauern in Uthai Thani und anderen Provinzen getroffen. Felder, deren Ernte für den Markt bestimmt war, wurden beschädigt.
Auch Gärten ohne Überschwemmung können die Nachfrage derzeit nicht decken. Dort wächst das Gemüse nicht schnell genug, und die Händler erhalten weniger Ware.
Höhere Treibstoffkosten verteuern den Transport
Der Treibstoff ist laut einer Gemüsehändlerin fortlaufend teurer geworden. Lastwagen, die frische Ware zu den Märkten bringen, geben die gestiegenen Kosten über höhere Transportpreise weiter.
Zu den teils stark schwankenden Einkaufspreisen kommen damit höhere Lieferkosten. Händlerinnen erklären den Kunden, warum Gemüse mehr kostet.
Kaum Käufer auf dem Markt
Bei einem Besuch auf dem städtischen Frischmarkt berichteten Händler aus den Bereichen Fleisch, Geflügel und Gemüse von deutlich weniger Kundschaft. Viele Menschen in der Provinz seien von den Überschwemmungen betroffen und kämen seltener zum Einkaufen.
Eine Händlerin macht nach eigenen Angaben nur rund zehn Baht Gewinn pro Kilo. Schlägt sie mehr auf, bleibt Gemüse womöglich liegen und verdirbt. Die Händlerinnen hoffen, dass das Hochwasser zurückgeht und wieder mehr Menschen auf den Markt kommen.
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