Großer Brand in Fabrik: Explosionen und Rauchwolken

Klebstoff und Verdünner wirken wie Brandbeschleuniger! Ein Großaufgebot kämpft gegen ein Flammenmeer, während ständig neue Detonationen drohen. Kann die Feuerwehr das Lager noch retten?

Großer Brand in Fabrik: Explosionen und Rauchwolken
ThaiRAth

NAKHON RATCHASIMA – In einer Möbelfabrik in Cho Ho ist am Sonntag ein Großbrand ausgebrochen, bei dem es mehrfach zu Explosionen kam. Weil der Betrieb am Wochenende stillstand, befanden sich keine Mitarbeiter im Gebäude. Verletzt wurde nach ersten Angaben niemand.

Explosionen in Möbelfabrik – Anwohner alarmierten Feuerwehr

Gegen 11 Uhr bemerkten Anwohner dichte Rauchwolken und Flammen über dem Fabrikgelände im Unterbezirk Cho Ho. Sie wählten sofort den Notruf und lösten einen Großeinsatz aus.

Polizisten der Station Cho Ho sperrten den Verkehr weiträumig ab und sicherten das Gebiet. Aus dem Inneren des Gebäudes waren in Abständen Explosionsgeräusche zu hören.

Keine Verletzten – Fabrik war am Sonntag verwaist

In der Möbelproduktion arbeiten normalerweise mehr als 100 Menschen. Am Sonntag ruhte der Betrieb, niemand hielt sich im Gebäude auf.

Die Polizei bestätigte am Nachmittag, dass bislang keine Verletzten oder Todesopfer gemeldet wurden. Ein Großaufgebot der Feuerwehr kämpfte zu diesem Zeitpunkt noch gegen die Flammen.

Klebstoff und Verdünner als Brandbeschleuniger

Im Fabrikgebäude lagerten Holz, Sägemehl, Klebstoff und Verdünner. Diese leicht entzündlichen Stoffe gelten als ein Grund für die rasche Ausbreitung des Feuers.

Die wiederholten Explosionen führen Einsatzkräfte auf genau diese Materialien zurück. Klebstoff und Verdünner könnten sich unter Hitze immer wieder entzünden.

Feuerwehr im Dauereinsatz – Flammen greifen auf Lager über

Die Feuerwehr teilte mit, der Brand habe bereits auf das Lager übergegriffen. Dort befinden sich große Mengen Holz, das als Brennstoff der Klasse A eingestuft wird.

Das Feuer brannte entsprechend heftig und war nach Angaben der Einsatzkräfte schwer zu löschen. Die Kräfte vor Ort mussten abwägen, wie weit sie vordringen können.

Mindestens drei Stunden bis zur Kontrolle

Die Feuerwehr schätzte, der Einsatz werde nicht unter drei Stunden dauern. Der Brandherd war zunächst nicht sicher zu erreichen.

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Erst nach einer genauen Lagebeurteilung durch die Einsatzleitung konnte der weitere Löschangriff geplant werden. Die Sorge vor weiteren Explosionen blieb dabei groß.

Gebiet weiträumig gesperrt – Ursache noch unklar

Während der Löscharbeiten hielten Polizei und Feuerwehr Anwohner konsequent vom Gefahrenbereich fern. Alle Einheiten arbeiteten daran, ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäudeteile zu verhindern.

Erst wenn das Feuer vollständig gelöscht ist, soll eine detaillierte Untersuchung zur Brandursache beginnen. Bisher ist offen, wodurch das Feuer ausgelöst wurde.

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Quelle: Thairath

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