KI-Liebesbetrug: Paar ermordet Thailänder in Surat Thani

Er durchschaute die KI-Liebesfalle – dann wurde hingerichtet! Polizei jagt das mutmaßliche Täterpaar.

KI-Liebesbetrug: Paar ermordet Thailänder in Surat Thani
Channel 8

SURAT THANI, THAILAND – Ein grausamer Mord in der Provinz Surat Thani deckt eine perfide Betrugsmasche auf. Der 61-jährige Wichit Chompong wurde mit Schusswunden leblos in einer Plantage aufgefunden.

Grausiger Fund in der Plantage

Die Schwester des Opfers, die 56-jährige Preeda, entdeckte den Leichnam ihres Bruders in einer Plantage im Bezirk Son Sak. Wichit wies Schusswunden auf und lag leblos am Straßenrand.

Neben dem Toten fanden die Ermittler sein Mobiltelefon, das schwer beschädigt worden war. Die Polizei hat die Ermittlungen in diesem brutalen Fall bereits aufgenommen.

Verdacht auf digitalen Liebesbetrug

Hinter der Tat wird ein sogenannter Romance Scam vermutet, bei dem künstliche Intelligenz zum Einsatz kam. Wichit soll eine Online-Beziehung zu einer Frau namens Ploy gepflegt haben.

Obwohl seine Familie ihn vor den KI-generierten Profilbildern warnte, überwies er regelmäßig Geld. Die Zahlungen landeten jedoch nicht bei der Frau, sondern auf dem Konto eines Mannes namens Sunthon.

Verdächtiges Verhalten vor der Tat

Am Abend seines Todes verließ Wichit ungewöhnlich spät das Haus, um angeblich Treibstoff auszuliefern. Seine Schwester Preeda wunderte sich über diesen nächtlichen Ausflug, da er nach Einbruch der Dunkelheit selten ausging.

Früher war Wichit in illegale Geschäfte mit Waffen und Drogen verwickelt, betrieb zuletzt aber eine Garnelenfarm. Preeda folgte ihrem Bruder aus Sorge und machte schließlich die schreckliche Entdeckung.

Hauptverdächtige bestreiten die Tat

Die Polizei konzentriert sich nun auf die Hausangestellte Fern und ihren Freund Sunthon als Hauptverdächtige. Fern soll den Kontakt zwischen dem Opfer und der fiktiven Ploy hergestellt haben.

Während Fern jede Beteiligung abstreitet, behauptet ein Zeuge, sie am Tattag mit Wichit gesehen zu haben. Die Verdächtige verweigerte gegenüber Reportern jegliche Aussage und verließ die Polizeistation wortlos.

Weitere Opfer der Masche

Ein Mann namens Dam berichtete von einer fast identischen Erfahrung mit der Verdächtigen Fern. Auch ihm wurde eine Frau vermittelt, für die er Geld auf Sunthons Konto überwies.

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Später vermutete Dam ebenfalls, dass es sich bei seiner Internetbekanntschaft um ein KI-generiertes Profil handelte. Die Öffentlichkeit fordert nun eine genaue Prüfung aller digitalen Daten der Verdächtigen.

Gefährliche Falle im Internet

Dieser Fall zeigt die tödliche Gefahr, die von organisierten Betrügern im Internet ausgehen kann. Wenn aus digitaler Täuschung blutiger Ernst wird, bleibt eine fassungslose Familie zurück.

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Quelle: Thaiger

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