Klickende Handschellen nach Abschiebung aus Laos

Sie hofften auf das große Geld in Laos – doch die Reise endete im Debakel! An der Grenze klickten für drei Gesuchte die Handschellen.

Klickende Handschellen nach Abschiebung aus Laos
Matichon

CHIANG RAI, THAILAND – Am 20. August sind sieben Thailänder aus Laos über den vierten Thai-Lao-Freundschaftsbrücken-Kontrollpunkt im Bezirk Chiang Khong zurückgebracht worden. Unter den drei Männern und vier Frauen befanden sich drei Personen mit insgesamt vier Haftbefehlen in Thailand. Die Behörden übergaben sie dem nationalen Überleitungsverfahren.

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Drei Rückkehrer in Thailand gesucht

Bei einem der Männer lag ein Haftbefehl des Provinzgerichts Kanchanaburi wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz vor. Ein 30-Jähriger wurde vom Provinzgericht Chiang Mai wegen Beihilfe zu gemeinsamem Betrug und der Eingabe falscher Computerdaten in ein Computersystem gesucht.

Eine 44-jährige Frau hatte Haftbefehle der Provinzgerichte Thanyaburi und Ubon Ratchathani. Die Vorwürfe betreffen gemeinsamen Betrug, falsche Computerdaten, das Eröffnen oder Überlassen eines Einlagen-, Karten- oder elektronischen Kontos ohne eigene Nutzungsabsicht sowie Beihilfe zu Betrug. Die drei Verdächtigen wurden den zuständigen Stellen übergeben.

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Laos schob sieben Thailänder ab

Die thailändische Einwanderungsbehörde in Chiang Saen erhielt am 18. August eine Mitteilung der thailändischen Botschaft in Vientiane. Die laotischen Sicherheitsbehörden in der Provinz Bokeo kündigten die Rückführung von sieben Thailändern an.

Die Männer und Frauen waren in Laos wegen illegaler Einreise festgenommen und dort eine Zeit lang festgehalten worden. Nach Abschluss der Verfahren wurden sie über den Kontrollpunkt an der vierten Thai-Lao-Freundschaftsbrücke nach Thailand zurückgebracht. Insgesamt hatten sie acht Mobiltelefone.

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Jobs mit hohem Lohn lockten nach Laos

Die meisten Rückkehrer erklärten, sie seien wegen Stellenangeboten aus sozialen Netzwerken nach Laos gereist. Die Anzeigen versprachen mehrere Arbeitsplätze, eine hohe Bezahlung sowie kostenlose Unterkunft und Verpflegung.

Nach den ersten Befragungen hatten die Betroffenen ihre Arbeit noch nicht begonnen, als sie festgenommen wurden. Die zuständigen Stellen fanden zunächst keine Hinweise darauf, dass es sich um Opfer von Menschenhandel handelte.

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Einwanderungsbehörde warnt vor falschen Versprechen

Die Einwanderungsbehörde in Chiang Saen befragt Reisende vor der Fahrt in Nachbarländer und warnt vor der Gefahr, zu illegaler Arbeit gelockt zu werden. Die Beamten weisen auf Risiken hin, die sich aus solchen Reisen ergeben können.

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Nach Angaben des Leiters der Einwanderungsabteilung 5 glauben manche Menschen weiterhin an Versprechen von leichter Arbeit, hohem Einkommen und guten Unterkünften. Tatsächlich könnten sie in Laos strafrechtlich verfolgt, festgehalten, misshandelt oder um ihren Lohn gebracht werden.

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Quelle: Matichon

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