Meine Erfahrung zur Führerscheinverlängerung

Der Autoführerschein lief bald ab, der fürs Motorrad schon vor eineinhalb Jahren. Ein Leser erzählt, was ihn in Chatuchak erwartete und warum er zweimal hin musste.

Meine Erfahrung zur Führerscheinverlängerung
KI generiertes Symbolbild

Sehr geehrte Wochenblitz Redaktion,

ich wohne in Bangkok und habe vor Kurzem meine beiden Führerscheine verlängert, den fürs Auto und den fürs Motorrad. Mich hat vorher keiner gewarnt, wie das abläuft, und deshalb schreibe ich Ihnen. Vielleicht erspart es dem einen oder anderen Leser einen Gang zum Amt.

Der Autoführerschein wäre bald abgelaufen. Beim Motorrad war es schlimmer: Der Führerschein war schon seit eineinhalb Jahren abgelaufen, ich hatte es schlicht vergessen. Beides wollte ich in einem Rutsch erledigen und bin zum Department of Land Transport nach Chatuchak gefahren, kurz DLT.

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Dabei hatte ich Reisepass und Visum samt Kopien, ein ärztliches Attest und die Aufenthaltsbescheinigung von der Immigration. Attest und Bescheinigung sollten nicht älter als einen Monat sein, das hatte ich vorher nachgelesen.

Ich musste in Gebäude 4. Gleich hinter dem Eingang geht es rechts zum Schalter für Ausländer. Die Leute dort waren freundlich und haben sich Zeit genommen, das hat mich ehrlich gefreut.

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Dann kam der Dämpfer. Meine Bescheinigung reichte nur für den Autoführerschein. Fürs Motorrad wollten sie ein eigenes Papier sehen. Ärgerlich, aber ein Mitarbeiter gab mir einen guten Rat: Ich soll mit dem zweiten Papier wiederkommen und beide Führerscheine auf einmal machen. Dann laufen sie anschließend gleich lange, nämlich fünf Jahre, und ich muss nicht mehr zweimal hin.

Weil der Motorradführerschein länger als ein Jahr abgelaufen war, reichten die Papiere allein nicht. Ich musste in einen Kurs von zwei Stunden, den ich vor Ort besucht habe (Es gibt auch eine Möglichkeit, dies online zu tun). Bei mir fing er früh am Morgen an. Fragen Sie am Schalter nach den Zeiten, die können sich ändern.

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Wer so lange drüber ist wie ich, muss außerdem einen Test am Computer bestehen. Es sind 50 Fragen, 45 müssen stimmen. Und wer sogar mehr als drei Jahre überzogen hat, muss auch noch die Fahrprüfung ablegen, als wäre es der erste Führerschein. Dagegen ist ein Jahr Verspätung noch glimpflich.

Eins noch: Früher habe ich die Aufenthaltsbescheinigung von meiner Botschaft bekommen, und das ging ohne Theater durch. Vielleicht hätte ich mir diesmal den zweiten Weg gespart, wenn ich wieder dorthin gegangen wäre. Genau weiß ich das nicht, aber ich würde es probieren.

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Alles in allem fand ich den Ablauf gut organisiert. Gehapert hat es bei mir nicht am Amt, sondern an meinen Unterlagen.

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ZUM ANGEBOT

Mein Rat an andere Expats: Fragen Sie vorher nach, was für Auto und was für Motorrad verlangt wird, am besten gesondert. Nehmen Sie lieber ein Blatt zu viel mit als eins zu wenig. Und planen Sie nicht eine Stunde ein, sondern einen halben Tag, dann ärgert man sich weniger.

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Mit freundlichen Grüßen,
Ein Expat in Bangkok

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Lesen Sie auch: Leserbrief: Probleme mit meinem Konto bei der Bangkok Bank

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