PATHUM THANI, Thailand – Eine 42-jährige Mutter und ihre beiden Töchter im Alter von sieben und neun Jahren sind am 6. Oktober in einer Wohnung tot gefunden worden. Die Polizei untersucht die Todesursache. Ein Arzt schätzte, dass die drei mindestens zwei Tage zuvor gestorben waren.
Mutter und Töchter in der Wohnung gefunden
Die Polizei wurde um 9.30 Uhr verständigt und fand die drei Toten im Schlafzimmer. In der Wohnung standen ein Topf und eine Pfanne mit teilweise erloschener Holzkohle.
An der Wohnungstür klebte Klebeband. Das Klebeband sollte verhindern, dass Rauchgeruch die Nachbarn störte. Hinweise auf eine Auseinandersetzung fanden die Ermittler nicht.
Abschiedsnachricht an die Hausverwaltung
Die Beamten fanden ein Heft mit handschriftlichen Einträgen der Mutter und eines der Kinder. Die Mutter hatte darin eine Nachricht an die Hausverwaltung hinterlassen.
Sie bat demnach darum, die drei am folgenden Tag einzuäschern und auf eine Zeremonie zu verzichten. Verwandte seien weit weg, schrieb sie, und sie wollte niemandem Umstände bereiten.
Lehrerin suchte die Kinder
Die Lehrerin war zur Wohnung gekommen, nachdem die beiden Mädchen am Montag nicht in der Schule gewesen waren. Sie hatte zuvor auch über eine Chatgruppe der Eltern versucht, Kontakt aufzunehmen, aber keine Antwort erhalten.
Als an der verschlossenen Tür niemand reagierte, wandte sie sich an die Hausverwaltung. Die Hausverwaltung verständigte daraufhin die Polizei. Ein Wachmann drückte die Wohnungstür auf. Anschließend wurde die Schlafzimmertür geöffnet. Dort wurden die Toten entdeckt. Laut der Lehrerin hatten die Mädchen am Freitag noch die Schule besucht und an einer Aktivität teilgenommen und fröhlich gewirkt.
Großmutter ebenfalls als Bewohnerin gemeldet
Der Manager der Hausverwaltung sagte, die Mutter habe schon länger in der Wohnung gelebt. Dort hätten vier Personen gewohnt: die Mutter, ihre beiden Töchter und deren Großmutter.
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Wo sich die Großmutter derzeit aufhält, war dem Manager nicht bekannt. Nach der ersten Untersuchung wurden die drei Toten zur genaueren Untersuchung an das Institut für Forensische Wissenschaften des Justizministeriums gebracht. Die Todesursache soll dort geklärt werden.
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