Nach Familienstreit: Chinesische Mutter setzt Tochter in Chiang Mai aus

Eiskaltes Ende einer Urlaubsreise: Weil es zum Krach kam, ließ die Frau ihr Kind einfach vor einer Luxus-Wohnanlage stehen. Wo die Mutter blieb, ist völlig unklar. Werden die Behörden das Duo jetzt wieder zusammenführen?

Nach Familienstreit: Chinesische Mutter setzt Tochter in Chiang Mai aus
KhaoSod English

CHIANG MAI, Thailand – Eine chinesische Touristin ließ nach einem Streit am Sonntagmorgen ihre etwa 18–20 Jahre alte Tochter vor dem Wachhaus einer Luxuswohnanlage im Saraphi‑Bezirk zurück, die Polizei griff ein. Die junge Frau wurde zur Touristenpolizei gebracht, Behörden sprechen von einer familiären Angelegenheit und planen eine Vermittlung mit der Mutter.

Meldung am Sonntagmorgen

Polizeileutnant Thanang Wannasiri von der Polizeistation Saraphi bekam um 07:30 Uhr die Meldung, dass eine Frau vor dem Wachhaus einer Wohnanlage nahe der Xingsheng School im Unterbezirk Chai Sathan zurückgelassen worden sei.

Beamte fuhren zum Ort und übernahmen den Fall, nachdem das Wachpersonal die Situation gemeldet hatte.

Was die Beamten vorfanden

Die Einsatzkräfte trafen eine etwa 18–20-jährige Chinesin an, die allein und sichtlich verstört vor dem Wachhaus saß.

Das Personal des Dorfes leistete der jungen Frau zunächst moralischen Beistand, während die Polizei die Chiang Mai Tourist Police um Hilfe bat.

Aussagen der Tochter zum Streit

Die Frau erklärte den Beamten, sie sei mit ihrer Mutter nach Chiang Mai gereist und die beiden hätten sich gestritten.

Nach ihren Angaben fuhr die Mutter sie zu dem Wachhaus und ließ sie dort zurück, bevor sie vom Ort verschwand, heißt es von der Polizei.

Nächste Schritte: Mediation oder Konsulat

Die Touristenpolizei brachte die Frau ins eigene Büro; die Behörden wollen die Mutter kontaktieren und versuchen, den Streit durch Vermittlung zu regeln, so die Angabe der Beamten.

Sollte diese Mediation scheitern, soll das chinesische Konsulat in Chiang Mai eingeschaltet werden.

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Quelle: Khaosod English

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