PATTAYA, Thailand – Ein indischer Tourist hat in Pattaya Anzeige gegen eine Gruppe ausländischer Männer erstattet. Sie sollen ihm ein Kräuterprodukt als Mittel für dichteres und dunkleres Haar verkauft haben – für 43.000 indische Rupien, umgerechnet rund 14.799 Baht.
Tourist zahlt fast 15.000 Baht für Haarmittel
Der Mann berichtete, dass ihn am Dienstagabend gegen 21.02 Uhr etwa drei bislang nicht identifizierte Ausländer an der Pattaya Second Road angesprochen hätten. Sie überzeugten ihn, ein angebliches Mittel für Haarwuchs zu kaufen.
Anschließend brachten sie ihn zu einem nahe gelegenen Geschäft. Ein Freund äußerte später Zweifel am Preis und am Produkt, das wie billiger Honig oder Kokosöl mit einfachen Kräutern ausgesehen habe. Daraufhin vermutete der Tourist, getäuscht worden zu sein.
Anzeige kurz nach Mitternacht
Der Tourist meldete den Vorfall am frühen Mittwochmorgen um etwa 1.20 Uhr bei Polizeioberstleutnant Thanya Udtong, einem Ermittlungsbeamten der Polizeistation Muang Pattaya.
Die Anzeige wurde am 27. August 2026 aufgenommen. Der Mann bat die Polizei, den Fall zu untersuchen und rechtliche Schritte gegen die Verantwortlichen einzuleiten.
Ähnliche Fälle seit Jahren bekannt
In Pattaya gab es laut dem Bericht wiederholt Beschwerden über ausländische Gruppen, die Touristen mit angeblichen Haarwuchsmitteln oder Wundermitteln zur Gewichtsabnahme ansprechen. Die Fälle sorgten über mehrere Jahre hinweg regelmäßig für Medienberichte.
Mehrere Touristen hatten außerdem angegeben, von Verdächtigen angegriffen worden zu sein, nachdem sie die Zahlung für scheinbar überteuerte „Wundermittel“ verweigert hätten. Behörden führten bereits Kontrollen durch, nahmen Personen fest, schoben sie ab und schlossen Geschäfte.
Dennoch operieren die Verkäufer weiterhin nach demselben Grundmuster und scheinen wenig Angst vor dem Gesetz zu haben.
Verkäufer wechseln Geschäfte und Orte
Nach Angaben des Berichts sprechen die Verkäufer vor allem männliche ausländische Touristen an der Second Road und am Pattaya Beach an, die übergewichtig wirken oder eine Glatze zu bekommen scheinen. Die Gruppen wechseln regelmäßig ihre Geschäfte und Standorte.
Wenn die Aufmerksamkeit der Behörden zunimmt, sollen sie teilweise auch nach Bangkok oder Phuket ausweichen. Der Tourist forderte die zuständigen Stellen auf, die Ermittlungen zu verstärken und andere Urlauber besser zu schützen.
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Er forderte außerdem, Pattayas Image als Reiseziel zu schützen.
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