Phuket: Ladenbesitzer nach Eklat mit China-Touristen erneut im Fokus

Eskalation in Phuket: Erneut sorgt ein Ladenbesitzer für Wirbel, weil er Eintritt von Touristen verlangt. Ein Video zeigt eine hitzige Konfrontation mit chinesischen Gästen und eine wüste Auseinandersetzung mit Regenschirm.

Phuket: Ladenbesitzer nach Eklat mit China-Touristen erneut im Fokus
Mueang Phuket District Office

PHUKET, Thailand – Ein Ladenbesitzer in der Altstadt von Phuket gerät erneut in die Kritik, nachdem ein virales Video eine Auseinandersetzung mit chinesischen Touristen zeigte. Bezirkschef Siwat Rawangkul und mehrere Behörden suchten das Geschäft auf, um die Lage zu beruhigen und das Image der Altstadt zu schützen. Der Vorfall erinnert an einen ähnlichen Streit im Februar um die gleiche 40-Baht-Eintrittsgebühr.

Viralvideo zeigt hitzige Konfrontation

Ein in sozialen Medien verbreitetes Video zeigt eine verbale und körpernahe Auseinandersetzung vor dem Keramikladen in der Yaowarat Road.

Dem Ladenbesitzer wird vorgeworfen, Touristen mit einem Schuh bedroht und versucht zu haben, sie mit einem Regenschirm zu schlagen, nachdem diese das Geschäft offenbar ohne Zahlung der 40-Baht-Gebühr oder ohne Kauf betreten hatten.

Bezirkschef räumte persönliche Visite ein

Bezirkschef Siwat Rawangkul suchte am Mittwochnachmittag den Laden auf; dabei waren die stellvertretenden Bezirkschefs Thiti Bunyasathien und Apichat Chantrawong sowie Beamte der Phuket City Police, der Phuket Tourist Police und der Stadtverwaltung.

Die Behörden erklärten, sie hätten die Lage vor Ort beruhigen und die Fakten klären wollen, um Spannungen zu reduzieren und das Tourismusimage von Phuket Old Town zu schützen.

Geschäftsinhaber sagt Verhaltensänderung zu

Nach Angaben der Beamten verlief das Gespräch konstruktiv; der Ladenbesitzer habe zugestimmt, sein Verhalten anzupassen und die Kommunikation mit Touristen zu verbessern.

Siwat forderte ausdrücklich höfliche Ansprache der Besucher und klare Hinweise darauf, dass im Geschäft eine Eintrittsgebühr von 40 Baht erhoben wird.

Ähnlicher Fall und rechtliche Einordnung

Der Vorfall reiht sich an einen ähnlichen Streit im Februar, als Videos über die 40-Baht-Gebühr auf chinesischen Plattformen wie Douyin viral gingen und das gleiche Geschäft zeigten.

Das Phuket Provincial Commerce Office hatte damals bestätigt, dass eine Eintritts- oder Servicegebühr zulässig ist, sofern Preise und Bedingungen klar nach den nationalen Vorschriften ausgehängt sind; Inspektoren fanden Aushänge in Thai, Englisch und Chinesisch, die erklärten, die Gebühr könne bei Einkäufen verrechnet werden.

Behörden mahnten Schutz des Tourismusimages an

Schon im Februar hatten Behörden den Ladenbesitzer gewarnt, bei Kontakten mit Touristen größere Sorgfalt walten zu lassen, weil unangemessenes Verhalten das Image von Phuket und das Vertrauen internationaler Besucher schädigen könne.

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Die Beamten erklärten: „Alle Behörden und Geschäftsinhaber einigten sich auf einen sanften Ansatz bei der Begrüßung und Kommunikation mit Touristen, um das herzliche und freundliche Image der Altstadt von Phuket zu wahren.“

Stand: Gespräch zur Klärung und Verbesserung

Als Konsequenz führten die Behörden ein Gespräch mit dem Ladenbesitzer zur Sachverhaltsaufklärung; dieser stimmte laut Beamten zu, seine Kommunikation mit Touristen zu verbessern und sein Verhalten anzupassen.

Die Behörden betonten, dass solche Maßnahmen notwendig sind, um das Vertrauen der Besucher zu erhalten und weitere negative Auswirkungen auf den Tourismus in Phuket zu vermeiden.

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Quelle: Phuket News

Ein Kommentar zu „Phuket: Ladenbesitzer nach Eklat mit China-Touristen erneut im Fokus

  1. „Er wird sein Verhalten anpassen…“ Er wird also in Zukunft Touristen mit einem Messer statt mit einem Schuh bedrohen?

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