Phuket, Thailand – Die Polizei in Phuket schlägt Alarm und zugleich Entwarnung: Von Mafia-Netzwerken und Lösegeld-Operationen sei die Insel nach Angaben der Behörden frei. Gleichzeitig gehen die Beamten hart gegen ausländische Staatsangehörige vor, die mit Krypto-Erpressung, illegalen Geschäften und anderen Straftaten aufgefallen sein sollen.
Sinlert weist Mafia-Gerüchte zurück
Pol. Maj. Gen. Sinlert Sukhum, Kommandant der Provinzpolizei Phuket, sprach am 6. Mai 2026 über die Festnahmen ausländischer Staatsangehöriger in Thailand. Er sagte, Phuket werde trotz öffentlicher Wahrnehmung nicht von einflussreichen Figuren oder Mafias beherrscht.
Nach seinen Angaben gebe es in der Provinz keine anderen Formen von Lösegeld oder Erpressung. Die Polizei habe auch keine entsprechenden Berichte erhalten.
Drei Fälle mit Krypto-Erpressung
Sinlert nannte drei Fälle von Entführung zur Kryptowährungs-Erpressung. Die Täter seien aus dem Ausland nach Thailand gekommen und hätten geplant, nach dem Angriff sofort wieder abzureisen.
Die Polizei habe in jedem dieser Fälle alle Täter gefasst. Nach Angaben der Beamten richtet sich das Muster immer wieder gegen Menschen, die Kryptowährung besitzen oder digitale Bestände haben.
Illegale Geschäfte und Strenge im Alltag
Das Hauptproblem, so Sinlert, seien Ausländer, die lokale Arbeitsplätze besetzen. Die Behörden gehen deshalb gegen Strohmänner vor und haben im April auch illegale Autovermietungen ins Visier genommen.
Zusätzlich werden Unterhaltungseinrichtungen streng kontrolliert. Wer gegen das Gesetz verstößt, müsse mit harten rechtlichen Schritten rechnen, hieß es weiter.
Phang-nga und der Naka Market im Fokus
Im November 2024 wurde in Phang-nga eine vierköpfige Bande festgenommen. Zu ihr gehörten ein armenischer Staatsangehöriger sowie drei weitere Personen, zwei Russen und ein Ukrainer.
Die Gruppe soll einen ukrainischen Touristen entführt und ihn unter Androhung von Gewalt dazu gezwungen haben, 8,56 Millionen Baht in Kryptowährung zu überweisen. Das Opfer, Leibov, entkam und gab der Polizei die Passdaten der Verdächtigen.
Fünf Russen und fast 30 Millionen Baht
Ein weiterer Fall stammt aus Januar 2024. Damals entführten fünf russische Männer einen belarussischen Mann und seine Frau in der Nähe des Naka Market.
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Das Paar wurde in ein Fahrzeug gezwungen, in einer Privatresidenz festgehalten und zur Überweisung des Gegenwerts von fast 30 Millionen Baht in Kryptowährung gedrängt. Alle fünf bekannten sich schuldig und erhielten zwei Jahre Gefängnis.
Polizei ruft zu Hinweisen auf
Die Polizei sieht ein klares Muster: Ausländische Täter greifen andere Ausländer an, vor allem solche mit Kryptowährung, und wollen danach schnell wieder ausreisen. Hochrangige politische Entscheidungsträger sollen weitere Gespräche über Steuern und Vorschriften führen, um die Arbeit der Behörden zu stärken. Wer ähnliche Aktivitäten bemerkt oder Hinweise hat, soll sich direkt an die örtlichen Polizeistationen oder an die Tourist Police wenden.
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Das hätte ich, insbesondere als Polizist auch gesagt. 🤐
auch hier ist der polizist dein freund und helfer , und wenn er das sagt wird das auch so sein !
vor ein paar tagen sind polizei und co. medienwirksam durch die walking street gelaufen und haben erklaert das sie keine anzeichen von prostitution festgestellt haben! der polizist dein freund und helfer ich glaube ihm !!
und es gibt auch keine Prostitution auf der Insel, weil verboten.
Was für ein Paradies!
Dafür wohnt dort der Weihnachsmann – selbstverständlich mit Visum und AE für 11 Monate. Ein Qualitätstourist.