Razzia in Rayong: Vier Karaoke-Bars für Touristen ohne Lizenz

Beim nächtlichen Zugriff stießen Ermittler in zwei Lokalen auf Hinweise auf Prostitution. Der Vizeinnenminister jagt nun die Geldgeber im Hintergrund. Auch Beamte müssen mit Konsequenzen rechnen, falls sie mitmischten.

Razzia in Rayong: Vier Karaoke-Bars für Touristen ohne Lizenz
ThaiRath

RAYONG, THAILAND – Behörden haben in der Provinz Rayong vier Karaoke-Lokale kontrolliert, in zwei davon gibt es Hinweise auf verdeckte Prostitution. Nach einer ersten Prüfung hat keines der vier Lokale die nötige Genehmigung. Das Innenministerium kündigte an, auch die Hintermänner der Betriebe zu verfolgen.

Hinweise auf Prostitution in zwei Lokalen

Die Ermittler fanden nach Angaben des Ministeriums Beweismittel für verdeckte Prostitution in zwei der kontrollierten Betriebe. Außerdem gab es Hinweise auf Frauen mit vietnamesischer Staatsangehörigkeit, die in den Lokalen arbeiteten.

Das Ministerium betonte, dass über ein mögliches Vergehen erst nach einer genauen Prüfung der Fakten und der rechtlichen Voraussetzungen entschieden werde.

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Alle vier Betriebe ohne Genehmigung

Die Vorprüfung der Lizenzen ergab, dass keiner der vier Betriebe eine Genehmigung nach dem thailändischen Gesetz über Unterhaltungsbetriebe aus dem Jahr 1966 besitzt. Die Lokale heißen Qing Ren KTV, Xingwe KTV, World Party KTV und Grand Hyatt KTV und liegen im Landkreis Pluak Daeng.

Die Aktion mit dem Namen „Operation Secret Room“ begann um 00.30 Uhr am 17. Oktober 2026. Beteiligt waren Beamte des Innenministeriums, der Provinzverwaltung Rayong, der Abteilung für Ermittlungen und Rechtsangelegenheiten sowie Angehörige der Freiwilligen Landesverteidigung.

Chinesische Gäste im Fokus

Nach den Erkenntnissen der Ermittler richteten sich die Lokale vor allem an chinesische Kunden. Die Betriebe boten private Karaokeräume an, verkauften alkoholische Getränke und verlangten hohe Preise.

Die Ermittler hatten die Vorgänge zuvor gemeinsam mit der Provinzverwaltung untersucht, wie es in der Mitteilung heißt.

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Ermittlungen gegen Betreiber und Geldgeber

Der stellvertretende Innenminister Phee Suwannachawi ordnete an, die Ermittlungen auszuweiten. Die Beamten sollen die Betreiber, die Organisatoren der Personalbeschaffung, die Aufseher, die Geldgeber und die tatsächlichen Nutznießer finden.

Festgenommene Personen und mögliche Beweisstücke sollen an die zuständigen Ermittler übergeben werden. Sollten Staatsbedienstete in den Fall verwickelt sein, müssen sie laut der Anordnung an ihre Vorgesetzten gemeldet werden, damit Disziplinarmaßnahmen und die strafrechtliche Verfolgung mit größter Konsequenz und ohne Ausnahme erfolgen.

Ministerium kündigt harte Linie an

Das Innenministerium und die Abteilung für Verwaltung bekräftigten, das Gesetz konsequent durchzusetzen. Alle Ebenen der Verantwortung sollen überprüft werden, und zwar entsprechend den gefundenen Beweisen.

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Ziel sei es, zu verhindern, dass Unterhaltungsbetriebe für illegale Gewinne missbraucht werden. Was denkst du darüber? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.

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Quelle: Thairath

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