PATTAYA, Thailand – Ein großer Waran sorgte am 9. Juli im Palm Oasis Village in Jomtien für einen gehörigen Schock. Die Riesenechse hatte sich in einem Schlafzimmer breitgemacht und löste einen Noteinsatz der Feuerwehr aus.
Echsen-Alarm im Schlafzimmer
Der ungewöhnliche Fund ließ die Bewohner sofort zum Hörer greifen. Ein Reptil, das durch die eigenen vier Wände streift, gehört auch im tropischen Thailand nicht zum Alltag.
Nur wenige Minuten nach dem Hilferuf rückte um 10:48 Uhr ein Team der Pattaya City Fire Station aus dem Bezirk Jomtien an. Drei Beamte machten sich mit dem Inspektionsfahrzeug 407 auf den Weg zum Wohnkomplex.
Feuerwehr wird zum Tierfänger
Am Einsatzort mussten die Retter behutsam vorgehen. Der Waran hielt sich im Schlafbereich auf – eine Situation, die dem Tier großen Stress bereitete.
Mit ruhiger Hand gelang es dem Team, die Echse sicher einzufangen und aus dem Gebäude zu bringen. Weder die Anwohner noch der ungebetene Gast trugen bei der Aktion Verletzungen davon.
Appell: Bloß nicht selbst einfangen
Die Beamten rieten Bewohnern davon ab, große Reptilien selbst einzufangen, und empfahlen, geschultes Personal zu kontaktieren.
Stattdessen rufen Fachleute dazu auf, immer geschultes Personal zu alarmieren. Ein unsachgemäßer Fangversuch endet oft mit Verletzungen auf beiden Seiten.
Warane sind scheue Zeitgenossen
In Thailand gehören Sichtungen der großen Reptilien zum Alltag. Gärten, offene Wasserstellen und freie Flächen in Wohnsiedlungen locken die Tiere immer wieder an.
Normalerweise meiden die Warane den direkten Menschenkontakt. Fühlen sie sich in die Ecke gedrängt oder erschrecken, schlägt ihr scheues Verhalten jedoch in eine unangenehme Abwehrhaltung um.
Hotlines für den Ernstfall
Die Stadtverwaltung hält für solche Fälle klare Anlaufstellen bereit. Betroffene können sich direkt an die Feuerwache der Pattaya City Fire Station im Bezirk Jomtien unter 095-146-4221 wenden. Alternativ ist die Zentrale des Rathauses Pattaya rund um die Uhr über die Hotline 1337 erreichbar. Die Behörden betonen, dass mit dem weiteren Wachstum der Stadt die Begegnungen zwischen Mensch und Wildtier zunehmen werden.
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Ich mag die putzigen Tierchen. Bindenwarane haben eine schöne Zeichnung, sie sind in unserem Garten ein gern gesehener Gast. Ich weiß, der Waran an sich hat in Thailand einen hundsmisserablen Ruf und steht im Ansehen ganz unten (es gibt sogar ein beleidigenden Schimpfwort, das sich auf den Waran bezieht), aber ich mag sie irgendwie. Sie sind grundsätzlich friedliche Genossen, wenn man ihnen nicht auf die Pelle rückt. Ich lasse sie zufrieden, sie lassen uns zufrieden. So einfach ist das.