KOH LARN, THAILAND – Ein tragischer Fund hat die Urlaubsinsel Koh Larn erschüttert. Bauarbeiter entdeckten die Leiche eines 56‑jährigen Ausländers, der leblos an einem Baum in der Nähe des Nual Beach hing.
Schrecklicher Fund am frühen Morgen
Am Morgen des 2. Mai 2026 stießen Arbeiter auf einer Baustelle auf den leblosen Körper. Der 65‑jährige Bauleiter Herr Somjit hielt den Mann zunächst für eine Schaufensterpuppe.
Als die Männer den Irrtum bemerkten, flohen sie schockiert vom Fundort. Kurz nach 10:00 Uhr traf die alarmierte Polizei zusammen mit Rettungskräften und einem Arzt am Einsatzort ein.
Spurensuche unter dem Neembaum
Der Verstorbene wurde als Herr Joseph identifiziert. Er hing an einem grünen Nylonseil, das an einem Neembaum auf einem unbebauten Grundstück befestigt war.
Die Ermittler fanden eine Wunde an der linken Stirnseite des Mannes. Der diensthabende Gerichtsmediziner schätzte die Todeszeit auf drei bis fünf Stunden vor dem Auffinden der Leiche.
Medikamente im Rucksack gefunden
In der Nähe des Toten entdeckten die Beamten einen blauen Rucksack. Darin befand sich eine große Menge an Medikamenten gegen Herzkrankheiten und Bluthochdruck.
Zeugen hatten den 56‑Jährigen noch am Vorabend lebend gesehen. Er saß zu diesem Zeitpunkt in einem Pavillon, der nur 20 Meter vom späteren Fundort entfernt liegt.
Polizei vermutet hohen Leidensdruck
Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass der Mann unter massivem Stress litt. Seine gesundheitlichen Probleme könnten ihn zu der Verzweiflungstat getrieben haben.
Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen den Behörden aktuell nicht vor. Eine Obduktion soll nun die genaue Todesursache und die Umstände zweifelsfrei klären.
Hilfe in schweren Stunden
Die Polizei versucht nun, die Angehörigen des Verstorbenen zu kontaktieren und informiert über Hilfsangebote. Menschen in Not finden rund um die Uhr Hilfe bei den Samaritans of Thailand unter 02 713 6791 (Englisch, 24 h‑Erreichbarkeit) und 02 713 6793 (Thai). Auch die thailändische Mental Health Hotline ist unter der Nummer 1323 erreichbar.
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leider hoert ,und liest man immer wieder von solchen tragoedien !
woran liegt das , die leute leben im land ohne o. KV schutz, dann werden sie krank und die ruecklagen sind schnell aufgebraucht . der druck der dann entsteht in sachen visa verlaengerung (kapital) nimmt immens zu .
hinzu kommt das in den meissten faellen reichlich alk getrunken wird , diese mischung aus verzweiflung, krankheit , alk tragen dann dazu bei dass dann geschrieben wird
jemand stuerzte sich vom balkon , vom dach etc. !!
haette , haette fahrradkette , der WB weisst doch fast taeglich darauf hin wie wichtig eine KV ist ,und die gibts auch fuer den kleinen geldbeutel , aber ohne was dazu stehen ist unverantwortlich , und dann kommt es zu solchen tragoedien.
ob es sich bei der o.g. person auch um so eine handelt o. er „nur“ touri war sei dahin gestellt .
die tatsache das er wichtige medis mit sich fuehrte spricht fuer sich !
R.I.P.
Erstens, es gibt keine Auslandskrankenversicherung, zumindest bei Residenten für den kleinen Geldbeutel. Zweitens, es gibt jede Menge Leute die aus den verschiedensten Gründen in der privaten Krankenversicherung nicht versicherbar sind. Und Drittens, die Ferndiagnose der Typ hätte seinem Leben ein Ende gesetzt weil er es nicht mehr mangels KV finanzieren konnte, ist an den Haaren herbeifantasiert. Es wäre genauso möglich wie im Artikel auch hingewiesen, dass er es für nicht mehr lebenswert, warum auch immer, gehalten hat.
Möge er jetzt in Frieden ruhen.