BURIRAM, THAILAND – In der Provinz Buriram ist ein 13-Jähriger nachts durch einen Schuss in den Hals schwer verletzt worden, nachdem zwei Jugendliche auf einem Motorrad zu einer Gruppe am Straßenrand fuhren. Die Polizei nahm kurz darauf zwei mutmaßliche Täter im benachbarten Surin fest und leitete Ermittlungen wegen versuchten Mordes und Waffenbesitzes ein.
Schussattacke in Buriram: 13-Jähriger schwer verletzt
Am 20. April wurde ein 13-jähriger Junge (Name geändert) aus dem Unterbezirk Satuek, Bezirk Satuek (Provinz Buriram) angeschossen, als er mit drei Freunden am Straßenrand im Dorf saß.
Zwei Täter kamen laut Bericht auf einem Motorrad, fuhren in die Gruppe hinein und gaben einen Schuss ab, der den Jungen im Hals traf.
Notfallversorgung und Verlegung ins Krankenhauszentrum
Wegen der schweren Verletzung wurde der Junge zunächst medizinisch versorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in das Buriram Hospital (Krankenhauszentrum der Provinz) gebracht.
Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der Behörden mitten in der Nacht.
Polizei ordnet Fahndung an und wertet CCTV aus
Polizeichef Oberst Anan Thongbanthoeng (Satuek Police Station) wies seine Beamten an, die Täter schnell zu identifizieren und strafrechtlich zu verfolgen.
Ermittler unter Leitung von Oberstleutnant Phanuwat Makmun (stellv. Leiter Ermittlungen) verfolgten die Spur über Überwachungskameras, bis die Verdächtigen feststanden.
Festnahmen in Surin: Zwei Jugendliche in Gewahrsam
Festgenommen wurden ein 14-Jähriger („Boy“, Name geändert) aus dem Bezirk Chumphon Buri (Provinz Surin) sowie ein 15-Jähriger („Kai“, Name geändert).
Beide wurden an ihrem Wohnort in Chumphon Buri aufgegriffen und zur Vernehmung zur Polizeistation Satuek gebracht, wo sich auch der Tatort befindet.
Geständnis des 14-Jährigen: Streit, Online-Provokation und Schussabgabe
Der 14-Jährige gab in der Vernehmung an, er sei als Sozius mitgefahren und habe selbst geschossen, nachdem es zuvor Streit mit Personen aus dem Dorf gegeben habe.
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Auslöser sei zudem eine Provokation über Facebook gewesen („Ich will Death“), er habe jedoch nicht gezielt schießen wollen und habe nach eigener Darstellung aus Angst reagiert, als er in der Gruppe Messer bzw. Macheten gesehen habe.
Waffe aus dem Internet und Aussage des Fahrers
Nach Angaben des 14-Jährigen stammte die Schusswaffe aus einem Online-Kauf und habe 2.000 Baht gekostet.
Der 15-jährige Fahrer erklärte, er habe den Jüngeren nur begleitet und nicht damit gerechnet, dass tatsächlich geschossen werde; er bedauere die Tat und bat die Angehörigen um Entschuldigung.
Anklagen: Versuchter Mord und Verstöße gegen das Waffengesetz
Die Polizei erhob zunächst die Vorwürfe des gemeinschaftlichen versuchten Mordes sowie des gemeinschaftlichen illegalen Waffenbesitzes nach dem thailändischen Waffengesetz.
Die Ermittler betonten, dass die weitere rechtliche Einordnung auch vom Gesundheitszustand des verletzten Jungen abhängen werde.
Eltern im Fokus: Verfahren nach Kinderschutzrecht angekündigt
Zusätzlich kündigten die Ermittler an, die Erziehungsberechtigten der beiden Jugendlichen vorzuladen.
Gegen die Eltern sollen demnach Schritte nach dem thailändischen Kinderschutzgesetz geprüft bzw. eingeleitet werden.
Deine Meinung
Wie sollte Thailand aus deiner Sicht mit Jugendgewalt und dem offenbar einfachen Zugang zu Waffen über Online-Kanäle umgehen?
Sollten Eltern bei solchen Fällen stärker in die Verantwortung genommen werden, oder braucht es vor allem härtere Kontrollen und Prävention an Schulen und in den Gemeinden? Diskutiere in den Kommentaren.



Was hat die buddhistischen Teenies denn veranlasst, zu schiessen ? Gelassenheit und innerer Frieden ?
Stellst Du bei z.B. Christen so eine (selber gelöscht) Frage auch?