SRI SA KET, THAILAND – Ein Rettungswagen raste am helllichten Tag ungebremst gegen einen Strommast. An Bord befanden sich ein junger Patient, dessen Angehöriger und eine mutige Krankenschwester. Die Reise zur lebenswichtigen Behandlung endete für alle Beteiligten in einem blutigen Albtraum auf der Landstraße.
Retterin schwebt in Lebensgefahr
Die Krankenschwester kämpft derzeit um ihr Überleben. Sie saß hinten im Wagen beim Patienten, als der Aufprall geschah. Die Wucht des Zusammenstoßes zertümmerte ihre Knochen und verletzte ihre inneren Organe schwer.
Obwohl sie bei Bewusstsein ist, bezeichnen Ärzte ihren Zustand als kritisch. Spezialisten in einem größeren Krankenhaus in Ubon Ratchathani ringen nun um ihr Leben. Sie wollte helfen und wurde selbst zum schwersten Notfall des Tages.
Fahrer schlief am Steuer ein
Das Unglück passierte am frühen Nachmittag auf dem Weg von Kantrarom nach Sri Sa Ket. Der Fahrer des Krankenwagens gab später zu, dass er übermüdet war. Ein kurzer Moment des Sekundenschlafs reichte aus, um die Kontrolle zu verlieren.
Der Wagen kam nach links von der Fahrbahn ab und krachte frontal gegen den Betonmast. Das Fahrzeug wurde bei der Kollision völlig zerfetzt. Trümmerteile lagen meterweit verstreut auf der Straße.
Schock-Video zeigt den Aufprall
Eine Kamera in einem dahinterfahrenden Auto hielt das Grauen fest. Die Aufnahmen zeigen, wie der Rettungswagen ohne Vorwarnung zur Seite zieht. Ohne zu bremsen, schlägt der weiße Transporter in das Hindernis ein.
Augenzeugen, die das Video veröffentlichten, waren fassungslos über die Heftigkeit des Schlags. Staub wirbelte auf, das Metall kreischte. In Sekunden wurde der lebensrettende Wagen zur Todesfalle.
Drei Menschen hatten Riesenglück
Neben der Schwerverletzten befanden sich drei weitere Personen in dem Wrack. Der 18-jährige Patient und sein erst 15 Jahre alter Begleiter kamen mit leichten Verletzungen davon. Sie erlitten einen massiven Schock, sind aber außer Lebensgefahr.
Auch der Unfallfahrer überlebte das Desaster fast unverletzt. Er erlitt lediglich leichte Verletzungen am linken Bein. Während er sich erklären muss, liegt seine Kollegin auf der Intensivstation.
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