BANGKOK, THAILAND – Thailands Hotelbranche blickt mit großer Sorge auf die kommenden Monate. Ein massiver Rückgang bei den Vorausbuchungen trifft die Urlaubsregionen pünktlich zum Start der Nebensaison hart.
Krieg treibt die Flugpreise hoch
Der Konflikt im Nahen Osten belastet den thailändischen Tourismus schwer. Die Preise für Kerosin steigen und machen Langstreckenflüge aus Europa deutlich teurer.
Viele Urlauber aus Deutschland und Großbritannien schrecken vor den hohen Kosten zurück. Sie nehmen eine abwartende Haltung ein oder stornieren bereits gebuchte Reisen.
Süden leidet unter Buchungsflaute
Besonders die Provinz Phangnga trifft es im Mai mit voller Härte. Die Belegungsraten in den dortigen Hotels stürzen auf nur noch 20 bis 30 Prozent ab.
In Phuket halten sich die Zahlen mit bis zu 60 Prozent etwas stabiler. Dennoch verzeichnet die Insel fast 18 Prozent weniger Gäste aus Europa.
Luxushotels spüren den Rückgang
Auch Nobelherbergen auf Samui und in Krabi bleiben zunehmend leer. Die Auslastung im Luxussegment sinkt im Mai auf etwa 40 Prozent ab.
Es fehlen nicht nur wohlhabende Touristen aus Übersee. Auch Flugbesatzungen buchen deutlich seltener Zimmer in den thailändischen Feriengebieten.
Dreckige Luft vertreibt die Gäste
Im Norden Thailands kämpfen Hotelbetreiber zusätzlich mit der extremen Luftverschmutzung. Die hohen Feinstaubwerte schrecken selbst einheimische Reisende massiv ab.
Die Auslastung im Norden liegt im Mai bei nur 41 Prozent. Im Vorjahr waren es im gleichen Zeitraum noch über 61 Prozent.
Asiatische Märkte bringen kaum Rettung
Zwar kommen deutlich mehr Gäste aus China, Indien und Malaysia nach Thailand. In Krabi stieg die Zahl der chinesischen Urlauber sogar um über 100 Prozent.
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Diese Besucher geben jedoch weniger Geld aus als europäische Touristen. Die Hotels können ihre Preise daher kaum anheben und leiden unter Einnahmeverlusten.
Verband fordert Hilfe der Regierung
Die Thai Hotels Association warnt vor einem schwachen zweiten Quartal. Der Verband fordert von der Regierung nun schnelle Unterstützung für die Branche.
Vorgeschlagen werden geringere Energiekosten und ein Verzicht auf neue Einreisegebühren. Auch der Kampf gegen den gefährlichen Feinstaub muss oberste Priorität haben.
Sorge um die Existenz
Für viele Hotelbetreiber geht es in dieser Nebensaison um das nackte Überleben. Die Kombination aus globalen Krisen und lokalen Umweltproblemen bedroht die mühsame Erholung nach der Pandemie.
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Wenn man das richtige Business hat,ist es kein Problem,denn Thai Food geht immer!
Meine Stammkundschaft besteht hauptsächlich aus Thais im gehobenen Dienst.
Wer nicht alles gerettet werden will und nach Hilfen schreit. Die Airlines, die Hotels, die Reiseveranstalter, die Taxifahrer und und und…. 😯