Thailand plant Solarbonus für eine Million Haushalte

Je Haushalt sind 50.000 Baht Zuschuss vorgesehen. Die Anmeldung soll Mitte Oktober starten; Kredite sollen sich über Stromverkäufe an die Elektrizitätswerke finanzieren.

Thailand plant Solarbonus für eine Million Haushalte
Photo by Soren H on Unsplash

BANGKOK, Thailand – Die Regierung plant ein Solarprogramm für mindestens eine Million Haushalte. Pro Haushalt sind 50.000 Baht Zuschuss vorgesehen, um Stromkosten zu senken und Privathaushalte zu kleinen Energieproduzenten zu machen. Die Anmeldung soll Mitte Oktober beginnen.

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50.000 Baht Zuschuss pro Haushalt

Finanzminister und Vizepremierminister Ekniti Nitithanprapas kündigte das Vorhaben am 9. September an. Der Staat will den Einbau von Solaranlagen mit 50.000 Baht je Haushalt unterstützen.

Das Programm soll die Belastung durch Stromkosten verringern. Als Hintergrund nannte Ekniti die Energiekrise und die hohen Ölpreise infolge des Konflikts im Nahen Osten.

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Stromverkauf soll die Finanzierung tragen

Für die Installation sollen staatliche Banken Kredite bereitstellen. Genannt wurden die Government Savings Bank, die Government Housing Bank und die Bank für Landwirtschaft und Agrargenossenschaften.

Die Haushalte sollen die Kredite über Einnahmen aus dem Verkauf von Strom an die Elektrizitätswerke zurückzahlen. Bei einer Anlage mit etwa fünf Kilowatt Leistung und niedrigem Eigenverbrauch werden Einnahmen von rund 1.000 Baht im Monat erwartet.

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Solaranlagen mit langer Nutzungsdauer

Die erwarteten Einnahmen sollen über die gesamte Lebensdauer der Solarmodule möglich sein. Diese wird mit 25 bis 30 Jahren angegeben.

Nach den bisherigen Bedingungen erhält jeder Haushalt nur einen Anspruch und darf über einen eigenen Stromzähler verfügen. Die Zahl der geförderten Zähler ist damit auf einen je Haushalt begrenzt.

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Stromnetz soll mehr Einspeisung aufnehmen

Für den Ausbau will die Regierung die Infrastruktur anpassen. Geplant sind intelligente Stromzähler, ein intelligentes Stromnetz und Batteriespeicher.

Damit soll der von Privathaushalten erzeugte Strom effizienter von den Elektrizitätswerken abgenommen werden können.

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Neue Arbeit und günstigere Bauteile

Gemeinsam mit dem Arbeitsministerium plant die Regierung Schulungen für thailändische Arbeitskräfte. Die Kurse sollen den Zusammenbau, die Installation und die Wartung von Solaranlagen abdecken.

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Außerdem sollen das Board of Investment und die Zollbehörde prüfen, wie sich Einfuhrabgaben auf Rohstoffe und Bauteile senken lassen. Dazu zählen Solarzellen, die Thailand bisher nicht selbst herstellen kann.

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Anmeldung ab Mitte Oktober geplant

Das Innenministerium soll dem Finanzministerium Anfang kommender Woche Einzelheiten des Programms vorlegen. Die Registrierung für Bürger soll dann Mitte Oktober starten.

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Die Regierung will das Programm bis Ende des kommenden Jahres umsetzen. Später könnte das Ziel auf 1,5 Millionen Haushalte ausgeweitet werden. Was denkst du darüber? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.

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Quelle: ThaiPBS News

7 Kommentare zu „Thailand plant Solarbonus für eine Million Haushalte“

  1. Wenn das so kommt, werden die örtlichen Stromgesellschaften heillos überlastet sein! Ich warte schon 3 Monate darauf, das die örtliche PEA mir einen Zähler für meine 5kwp Anlage liefert und die Strom Einspeisung genehmigt. Also, die sollen bevor sie solche Programme auflegen erst mal prüfen, ob die Stromgesellschaften fähig und in der Lage sind, das zu bewältigen und ob genügend Stromzähler zur Verfügung stehen werden.
    Für mich ist das im Moment bezüglich der PEA hier mehr als beschämend. Ist halt auch nur so eine langsame, bürokratische Gesellschaft.

    1. Antwort auf: Cito

      Einem Bekannten ist es ähnlich ergangen. Dann hat er die Anlage einfach in Betrieb genommen und der Zähler lief rückwärts. Da waren die aber sowas von schnell da….
      😊

      1. Antwort auf: Oskar Kusch

        danke Oskar!Die Unverschämtheit und Unfähigkeit dieser Gesellschaft ist sehr ärgerlich. Ich hatte schon gelesen, das die dann sehr ungehalten werden, wenn man das macht bzw. gleich bestrafen wollen. Aber das wäre das geeignete Mittel, um die aus ihrem Winterschlaf herauszuschrecken!

        1. Antwort auf: Cito

          Immer schön freundlich bleiben und lächeln. Und denen dabei erklären, dass irgendeine mögliche Strafe mit der Verlust aus den letzten Monaten der Nicht-Inbetriebnahme verrechnet werden könnte. Bei meinem Bekannten hat’s geholfen.

          1. Antwort auf: Oskar Kusch

            ab Inbetriebnahme kann ich 10 Jahre lang einspeisen. So gesehen ist es egal, wann die ausgeschlafen haben. Der Vorgang bestätigt aber meine schlechte Meinung von der schlechten Arbeitsweise und Schlafmützigkeit vieler Behörden hier.

    2. Antwort auf: Cito

      Dazu habe ich eine Frage, wie funktioniert der neue Stromzähler, wird da die Einspeisung und der Eigenverbrauch separat abgerechnet? Oder läuft der Zähler vor und zurück und ende Monat wird abgerechnet? Besten Dank für eine Rückmeldung.

Kommentare sind geschlossen.

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