BANGKOK, THAILAND – Das Verkehrsministerium lehnt eine Änderung der Verträge für das geplante Hochgeschwindigkeitsbahnprojekt strikt ab. Sollte der private Partner Asia Era One aussteigen, drohen dem Milliardenprojekt massive Verzögerungen von mehreren Jahren.
Regierung lehnt neue Zahlungspläne ab
Verkehrsminister Phiphat Ratchakitprakarn stellte klar, dass der Staat die Zahlungsstruktur nicht ändern wird. Das Konsortium Asia Era One hatte gefordert, bereits während der Bauphase Geld vom Staat zu erhalten.
Der ursprüngliche Vertrag sieht Zahlungen erst nach der Fertigstellung und Inbetriebnahme der Strecke vor. Die Regierung bleibt bei dieser harten Linie und lehnt das vorgeschlagene Modell entschieden ab.
Globale Krisen belasten das Milliardenprojekt
Steigende Energiepreise und Baukosten setzen das private Konsortium unter enormen finanziellen Druck. Besonders die Konflikte im Mittleren Osten sorgen für eine große Unsicherheit auf dem Weltmarkt.
Sollte das Projekt für die privaten Partner nicht mehr tragfähig sein, bleibt nur der Ausstieg. Ein Kabinettsbeschluss ermöglicht die Beendigung des Vertrages bei solchen externen Krisen ohne rechtliche Nachteile.
Staat plant Übernahme bei Kündigung
Die staatliche Eisenbahn SRT bereitet sich bereits auf ein mögliches Scheitern der Verhandlungen vor. Falls der Vertrag gekündigt wird, will der Staat den Bau der wichtigen Bahnstrecke selbst übernehmen.
Dieses Szenario würde jedoch zu einer massiven Verzögerung von zwei bis drei Jahren führen. Neue Planungen und Ausschreibungen wären für den Neustart des Projekts zwingend erforderlich.
Lange Bauzeit für wichtige Verbindung
Die SRT schätzt die reine Bauzeit bei einer staatlichen Übernahme auf etwa fünfeinhalb Jahre. Zwar sind die Landenteignungen bereits abgeschlossen, doch der bürokratische Aufwand für einen Neuanfang bleibt gewaltig.
Die geplante Strecke soll die drei wichtigen Flughäfen Don Mueang, Suvarnabhumi und U-Tapao miteinander verbinden. Bis Juli soll eine endgültige Entscheidung über die Zukunft des Projekts fallen.
Zukunft der thailändischen Infrastruktur
Das Scheitern des privaten Konsortiums wäre ein schwerer Schlag für die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Die Regierung muss nun abwägen, ob sie das finanzielle Risiko einer Eigenregie wirklich tragen kann.
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Wenn man bedenkt, dass die nicht mal dieses bessere S-Bahn-Projekt zwischen den drei Flughäfen auf die Reihe bringen, dann braucht man sich über die anderen Desaster bei all den anderen Bahnbauprojekten nicht mehr wundern. Ein Gutes hat das ja. Man braucht keinen Gedanken mehr an das Landbridge-Wolkenkuckucksei verschwenden.
Bis zum Jahre 2100 wird die Strecke dann endlich fertig sein!
Seit 20 Jahren wird nur geplant!