BANGKOK, THAILAND – Ermittlungen einer gemeinsamen Taskforce aus 23 Regierungsbehörden haben im Mai 2026 in Touristenzentren wie Pattaya, Phuket und Chiang Mai die Immobilien- und Gastgewerbebranche ins Visier genommen und verändern damit Markt und Geschäftsmodelle vor Ort.
Taskforce jagt Stellvertreterstrukturen
Die 23 Behörden konzentrierten ihre Prüfungen auf ausländische Proxy-Strukturen, mit denen Ausländer Eigentum hielten und Gastgewerbebetriebe betrieben.
Untersucht wurden demnach Firmen mit gefälschten Büchern, nicht gemeldeten Einnahmen oder fehlender Steuerregistrierung sowie exklusive Zahlungssysteme, über die Einnahmen ins Ausland abgeführt worden sein sollen.
13,4 Millionen Ankünfte bis 24. Mai
Das Ministerium für Tourismus und Sport registrierte für den Zeitraum 1. Januar bis 24. Mai 2026 insgesamt 13,4 Millionen ausländische Ankünfte in Thailand.
Die fünf größten Herkunftsmärkte waren China (2.237.215), Malaysia (1.552.217), Indien (1.003.993), Russland (928.774) und Südkorea (525.550).
China: Individualreisende füllen Lücken
Chinesische Besucher blieben im Mai mit wöchentlichen Ankünften von rund 100.000 bis 120.000 die stärkste Gruppe.
Während Null-Dollar-Tour-Netzwerke und Graukapitaloperationen zurückgingen, kamen stattdessen mehr freie Individualreisende und jüngere, kaufkräftige Besucher, die vor Ort echtes Geld ausgeben.
Malaysia und Indien stützen die Nachfrage
Malaysia und Indien traten während des saisonalen Übergangs als wichtige Treiber der Ankünfte hervor.
Malaysier reisten vor allem über die südlichen Landgrenzen ein, indische Gäste stiegen in Bangkok und Pattaya spürbar — und nutzten überwiegend legal registrierte Hotels und Angebote.
Russland: Rückgang im Mai, teils saisonbedingt
Die Zahl russischer Touristen zeigte im Mai Anzeichen eines Rückgangs.
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Das lag teils an der beginnenden Regenzeit in Russland und teils an einer vorsichtigeren Haltung von Langzeitbesuchern, die wegen der Untersuchungen Immobilientransaktionen und Geschäfte pausierten.
Mehr Steuern, mehr Transparenz, mehr Chancen für Einheimische
Die Behörden versprechen, dass das Aufbrechen illegaler Netzwerke Geld wieder lokal zirkulieren lässt, die Steuererhebung verbessert, thailändische Unternehmer vor unfairem Wettbewerb schützt und die Immobilienpreise weniger durch heimlich gelenktes Ausländerkapital verzerrt werden.
Gleichzeitig soll das Tourismusmodell sich weg von reinen Besucherzahlen hin zu zahlungskräftigeren „Quality Tourists“ verschieben, wodurch Nachhaltigkeit und fairere Einnahmen in den Regionen gestärkt werden.



Die bösen bösen Strohmännerfirmen haben Wohlstand für 1000de thailändische Familien gebracht und den Tourismus mit entwickelt.
Zudem sind alle Firmen bei Behörden registriert….
Wenn nun die Firmen zerschlagen werden und der Grundbesitz beschlagnahmt wird, stellt sich die Frage, was damit passiert. Kann es sein, dass thailändische Konkurrenten sehr günstig an etablierte Strukturen kommen können?