Todesfall im Polizeigewahrsam: Mordverdächtiger stirbt in Zelle

Todesfall im Polizeigewahrsam von Thalang: Ein Mordverdächtiger erhängte sich in seiner Zelle. Während die anderen Häftlinge angeblich schliefen, werfen rätselhafte Umstände der Tat in Phuket nun drängende Fragen an die Ermittler auf.

Todesfall im Polizeigewahrsam: Mordverdächtiger stirbt in Zelle
ThaiRath

PHUKET, THAILAND – Ein 41-jähriger Beschuldigter wurde in einer Haftzelle der Polizeistation Thalang tot aufgefunden; er hatte sich mit einem Seil am Zellengitter erhängt. Die Ermittler ordneten eine Obduktion und eine detaillierte Untersuchung an, weil der Tod während des Gewahrsams stattfand.

Tod in der Zelle

In der Haftzelle der Polizeistation Thalang lag der 41-jährige Beschuldigte Sivathorn in sitzender Position, ein Seil war am Zellengitter befestigt.

Gegen ihn lag ein Haftbefehl des Provinzgerichts Phuket wegen versuchten Mordes und des Mitführens einer Stichwaffe vor; eine erste Untersuchung ergab keine offensichtlichen Spuren von Kampf oder äußerer Gewalt.

Meldung an die Dienststelle

Die Meldung über den Todesfall ging am 14. Mai 2026 um 12:17 Uhr bei Polizeileutnant Kriangkrai Daokrajai ein, der den Vorfall an Polizeioberst Nikon Chuthong weiterleitete.

Beamte, ein Arzt, Vertreter der Staatsanwaltschaft, Verwaltungsbeamte und forensische Experten wurden zur Tatortaufnahme herbeigerufen und koordinierten die ersten Untersuchungen.

Überwachung dokumentiert letzten Bewegungen

Die Videoaufnahmen zeigen, dass sich alle drei Insassen der Zelle um etwa 11:00 Uhr normal bewegten, während der Verstorbene unruhig hin und her lief und sich schließlich in eine unübersichtliche Ecke begab.

Gegen 11:40 Uhr stellten Beamte und Mitgefangene fest, dass er bereits tot war; die Ermittler schätzen, dass der Tod zum Zeitpunkt des Auffindens nicht länger als eine Stunde zurücklag.

Aussagen der Mitgefangenen

Zum Zeitpunkt des Vorfalls hielten sich drei Beschuldigte in der Zelle auf; zwei von ihnen gaben an, etwa zwei Stunden geschlafen zu haben und nichts bemerkt zu haben.

Die beiden Mitgefangenen wurden von den Beamten geweckt und fanden den Verstorbenen anschließend in der unübersichtlichen Ecke der Zelle.

Vorstrafen und Hinweise der Angehörigen

Sivathorn war bereits zuvor wegen ordnungswidrigen Verhaltens festgenommen worden und stand im Zusammenhang mit einer Sachbeschädigung und einem Messerangriff am 25. April unter Untersuchung.

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Angehörige berichteten, er habe Drogen konsumiert und unter Angstzuständen gelitten, was die Ermittler als Teil der Vorgeschichte vermerken.

Obduktion und offene Details

Weil der Tod während des Gewahrsams eingetreten ist, leiteten die Behörden eine detaillierte Untersuchung ein und ließen eine Obduktion anfertigen.

Die Herkunft des Seils wird in den bisherigen Angaben nicht erklärt; diese und weitere Umstände sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Fazit und Ausblick

Der Tod des Beschuldigten in der Haftzelle der Polizeistation Thalang wird derzeit umfassend untersucht, um die genauen Umstände zu klären und mögliche Verantwortlichkeiten festzustellen.

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Quelle: Thairath

Ein Kommentar zu „Todesfall im Polizeigewahrsam: Mordverdächtiger stirbt in Zelle

  1. das wuerde mich auch interessieren wie der verstorbene in einer gewahrsamszelle der polizei an ein seil kam !!
    in den haftanstallten kommt man an alles moegliche , bei der polizei jetzt auch ??
    alles sehr samenhaft und eichelartig 🫡

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