O’ Smach, Grenze Thailand–Kambodscha – Der britische Content Creator Kevin Smith sagt, thailändische Soldaten hätten am 13. Mai in der Nähe von O’ Smach auf ihn geschossen, während die thailändische Armee von zwei Warnschüssen spricht, die abgegeben wurden, nachdem ein Ausländer ein Sperrgebiet betreten haben soll. Der Vorfall um ca. 09:00 Uhr wirft Fragen zur Kontrolle an der sensiblen Grenzlinie auf und hat die Überwachung in dem Gebiet wieder verstärkt.
Was Kevin Smith berichtet
Smith teilte auf Facebook, dass er beim Filmen in O’ Smach beschossen worden sei und sich nach seiner Darstellung auf kambodschanischem Territorium befand.
Er veröffentlichte ein Video, in dem das Geräusch von Schüssen zu hören ist; Smith sagte, er sei etwa 20 Meter von einem Stacheldrahtzaun entfernt gewesen.
Thailändische Darstellung des Vorfalls
Die Thai Army Region 2 erklärte, Soldaten hätten gegen 09:00 Uhr einen ausländischen Mann bemerkt, der sich dem Stacheldraht am Straßeneingang von O’ Smach gegenüber Chong Chom (Provinz Surin) näherte.
Nach Angaben des Militärs wurden zwei Warnschüsse als Standardmaßnahme abgegeben, um unbefugtes Eindringen zu verhindern und Missverständnisse in der sensiblen Grenzzone zu reduzieren.
Unterschiedliche Angaben zur Zahl der Schüsse
Smith behauptete, an dem Tag seien vier Schüsse gefallen, obwohl sein Video nach Medienangaben das Geräusch von zwei Schüssen zeigt.
Außerdem nannte Smith einen früheren Vorfall mit mehreren Schüssen Ende April und zieht eine Verbindung zu weiteren Zwischenfällen an der Grenze.
Frühere Vorfälle laut Smith
Smith, der nach eigenen Angaben seit mehr als zehn Jahren in Kambodscha lebt, sagte, es sei sein zweiter Besuch an dieser Stelle und verwies auf ein Ereignis zwei Wochen zuvor, bei dem ebenfalls Schüsse gefallen seien und eine diplomatische Delegation anwesend gewesen sei.
Für einen weiteren Vorfall bezog er sich auf den 29. April und behauptete dort mehrere Schüsse, das Jahr dieses Berichts wurde in seinen Angaben nicht explizit genannt.
Warnung von US-Lobbyist Michael Alfaro
Der US-Lobbyist Michael Alfaro rief zur Zurückhaltung auf und schrieb, „Alle Parteien müssen Geduld und Zurückhaltung im Umgang mit der Situation an der Grenze zwischen Kambodscha und Thailand üben.“
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
Er mahnte, provokative Handlungen oder Beleidigungen könnten „das Risiko eines gefährlichen Aufflammens“ erhöhen, und wies darauf hin, dass Influencer nicht denselben Schutz wie Journalisten hätten.
Überwachung und aktueller Stand
Thailändische Stellen und Medien berichteteten, dass keine Verletzten gemeldet wurden und die Überwachung im Gebiet O’ Smach angesichts der anhaltenden Sensibilität entlang der Grenze fortgesetzt werden soll.
Was denkst du darüber? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.



Wichtiger Hinweis für unsere Leser
Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln: