Pattaya, Thailand – Nach einem tödlichen Übergriff in einem illegalen Nachtclub in Süd-Pattaya hat die Polizei eine groß angelegte Untersuchung gestartet. Ein chinesischer Tourist starb nach einer Auseinandersetzung im „Vegas Exclusive Club @ Pattaya“, der ohne legale Genehmigung betrieben worden sein soll. 10 Personen, darunter auch zwei Minderjährige, wurden festgenommen. Der Fall sorgt in der Tourismusstadt für massive Sicherheits- und Imagesorgen.
Club ohne Genehmigung im Fokus
Der Vorfall spielte sich in einem Lokal in Süd-Pattaya im Gebiet Nongprue, Banglamung, Chonburi, ab. Der „Vegas Exclusive Club @ Pattaya“ lief als Host-Pub und damit ohne rechtliche Genehmigung.
Rettungskräfte und medizinische Teams versuchten noch vor Ort, das Opfer wiederzubeleben. Der chinesische Tourist erlag später seinen Verletzungen.
10 Personen festgenommen
Nach dem Geschehen nahmen Polizei und lokale Verwaltungsbeamte 10 mit dem Lokal verbundene Personen mit zur Polizeiwache von Pattaya. Unter ihnen waren thailändische Staatsangehörige, chinesische und myanmarische Mitarbeiter sowie zwei Minderjährige.
Die Beamten befragten die Gruppe im Zusammenhang mit dem Club und dem Ablauf des Übergriffs. Zu den konkreten Rollen der einzelnen Festgenommenen wurden keine weiteren Angaben gemacht.
Verdächtige sprechen von Eskalation
Vorläufige Aussagen von Verdächtigen zeichnen ein anderes Bild des Abends: Das Opfer soll stark betrunken gewesen sein, aggressiv geworden sein und in eine Auseinandersetzung geraten sein. Diese soll schließlich in Gewalt umgeschlagen sein.
Nach dieser Darstellung führten die Schläge und die Eskalation zu tödlichen Verletzungen. Die Ermittler prüfen diese Angaben weiter.
Polizei geht auch den Geldflüssen nach
Pol. Maj. Gen. Pongphan Wongmaneethet, Kommandeur der Chonburi Provincial Police, ordnete die sofortige Schließung des Lokals an. Die Ermittler sollen nun die Finanzströme verfolgen und alle Personen hinter der Eigentümerstruktur identifizieren.
Die Polizei geht dabei auch dem Verdacht nach, dass chinesische Investoren thailändische Strohmänner genutzt haben könnten, um das Geschäft indirekt zu betreiben. Jeder Versuch einer Wiedereröffnung soll strenge rechtliche Schritte nach sich ziehen.
Sorge um Pattayas Ruf
Die Behörden äußerten Bedenken hinsichtlich der öffentlichen Sicherheit und des Reputationsschadens für die Tourismusstadt. Die Untersuchung wird ausgeweitet, um die wahren finanziellen Unterstützer zu identifizieren und die Rechenschaftspflicht im gesamten Netzwerk hinter dem Betrieb sicherzustellen.
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Sorge um Pattayas Ruf? Guter Witz, ist doch nichts neues.