Hua Hin – Nach dem tödlichen Unfall Anfang Mai hat die Stadtverwaltung von Hua Hin scharfe Sicherheitsregeln für Wassersportanbieter beschlossen und kündigt Kontrollen an.
Stadt zieht Konsequenzen nach Todesfall
Eine Person starb nach einem Unfall mit einem Wasserfahrzeug im Bezirk Hua Hin Anfang Mai; sie erlag einem schweren Schädel-Hirn-Trauma. Die Behörden nutzten den Fall, um neue Sicherheitsauflagen für Strandaktivitäten zu beschließen.
Die Maßnahmen sollen Touristen und Nutzern mehr Schutz bieten und werden laut Stadtverwaltung sofort umgesetzt. Details zum Unfallhergang und zur Identität der verstorbenen Person wurden nicht veröffentlicht.
Treffen unter Leitung des Bürgermeisters
Am 15. Mai tagte das Strandkomitee im Poolsuk Room des städtischen Büros unter dem Vorsitz von Bürgermeister Nopporn Wuttikul. Anwesend waren Vertreter der Schifffahrtsbehörde, Bezirksbeamte, Stadtverwalter, Stadtratsmitglieder sowie Betreiber von Wassersportangeboten von Hua Hin, Khao Takiab und Hua Don.
Die Sitzung diente der Überprüfung des Vorfalls und der Abstimmung konkreter Sicherheitsregeln für die Strände der Stadt. Betreiber wurden dabei direkt in die Pflicht genommen.
Tempobegrenzung und Helmpflicht angeordnet
Die Stadtverwaltung ordnete an, dass Wassersportfahrten künftig höchstens mit 30 Kilometern pro Stunde gefahren werden dürfen. Betreiber sollen außerdem Schutzhelme für Teilnehmer bereitstellen.
Diese beiden Regeln gelten als Kernmaßnahmen, um das Risiko schwerer Kopfverletzungen zu senken. Laut Beschluss müssen die Anbieter die Vorgaben umgehend einführen.
Ausrüstungsprüfungen und Eignungskontrollen
Betreiber wurden angewiesen, Ausrüstung und Fahrgeräte vor jeder Nutzung zu prüfen und nur einsatzbereite Geräte freizugeben. Die Kontrollen sollen sicherstellen, dass keine defekten Geräte in Betrieb gelangen.
Zudem müssen Kunden strenger auf ihre Eignung hin beurteilt werden, bevor sie ein Gerät nutzen dürfen. Ziel ist es, das Unfallrisiko durch ungeeignete Teilnehmer zu verringern.
Inspektion mit Medienbeteiligung am 28. Mai
Die Stadt plant für den 28. Mai eine Inspektion der Betreiber, bei der Beamte prüfen sollen, ob die neuen Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt wurden. Vertreter der Medien wurden zur Teilnahme an der Kontrolle eingeladen.
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Zusätzlich wird die Umsetzung der Vorschriften vonseiten der Betreiber ab sofort erwartet; die Inspektion soll den aktuellen Stand dokumentieren und Verstöße aufdecken.



Neue Vorschriften und Regeln nützen nur dann etwas, wenn deren Einhaltung konsequent und kontinuierlich überprüft wird.
Unter anderem daran hapert es in Thailand gewaltig.
Ein trauriges Beispiel dafür ist zur Zeit der schreckliche Busunfall in Bangkok, mit 8 Toten, einem Zug, der gar nicht hätte fahren dürfen, einem Zugführer ohne Fahrlizenz und auch noch unter Drogeneinfluss.