Tuk-Tuk-Abzocke nach Konzert: Fahrer zahlte 1.500 Baht Strafe

Zwei Russen weigerten sich, den geforderten Preis zu zahlen. Er folgte ihnen bis ins Hotel und filmte den Streit. Für die Landverkehrsbehörde ist der Fall noch nicht erledigt.

Tuk-Tuk-Fahrer in Bangkok zahlt 1.500 Baht Bußgeld
Facebook: เรารักด่านตรวจ

BANGKOK, Thailand – Ein Tuk-Tuk-Fahrer soll zwei russischen Touristen nach einem Konzert von The Weeknd 4.000 Baht Fahrpreis abverlangt haben. Die Polizei verhängte jetzt Bußgelder über insgesamt 1.500 Baht. Die Landverkehrsbehörde prüft, ob weitere Schritte folgen.

Polizei verhängt 1.500 Baht Bußgeld

Die Polizei der Hua-Mak-Wache bestätigte die Strafen am 16. Oktober. Vorausgegangen war ein Video des Streits über den Fahrpreis, das in sozialen Netzwerken kursierte.

Der Fahrer muss 500 Baht wegen überhöhter Forderung zahlen. Weitere 1.000 Baht fielen an, weil er auf Verlangen keinen Führerschein vorzeigen konnte.

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Fahrer verlangte 4.000 Baht von zwei Touristen

Der Streit ereignete sich am 12. Oktober gegen 23 Uhr in der Nähe des Rajamangala-Nationalstadions in Bangkok. Die beiden Russen im Alter von 31 und 34 Jahren hatten das Tuk-Tuk des 28-jährigen Piya nach dem Konzert genommen. Ziel war ein Hotel an der Sukhumvit Soi 4.

Piya gab zu, 4.000 Baht verlangt zu haben. Laut seiner Aussage zahlten die Touristen bei der Ankunft jedoch nur 400 Baht.

Von 4.000 auf 2.000 Baht und dann 400 Baht

Piya begründete den hohen Preis mit dem starken Verkehr nach dem Konzert. Danach senkte er seine Forderung auf 2.000 Baht. Das lehnten die Touristen ab, zahlten 400 Baht und bezeichneten den Fahrer als Betrüger.

Der Fahrer folgte den beiden daraufhin ins Hotel und filmte die Auseinandersetzung. Sie setzte sich in der Nähe des Aufzugs fort. Später stellte Piya das Video online und warf den Touristen vor, ihn um seinen Fahrpreis betrogen zu haben.

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Netzgemeinde ist sich uneinig

Das Video spaltete die Online-Community. Einige Nutzer kritisierten den überhöhten Preis, andere verwiesen auf den Konzertverkehr und auf mögliche frühere Preisabsprachen.

Die Polizei erklärte zunächst, keine Seite habe eine Anzeige erstattet. Nachdem sie das Video ausgewertet hatte, lud sie Piya zur Befragung vor.

Landverkehrsbehörde will Fahrer und Halter befragen

Die Landverkehrsbehörde plant nun, Piya und den eingetragenen Halter des Tuk-Tuks zu befragen. Erst danach will sie über weitere Maßnahmen entscheiden.

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Quelle: Thaiger

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