BANGKOK, THAILAND – Unter der Brücke über die Kreuzung Yommarat in Bangkok hat ein offenbar verwirrter Mann seinen Sohn mit einer Waffe in seiner Gewalt gehabt. Polizisten und freiwillige Helfer konnten die Lage nach Verhandlungen unter Kontrolle bringen, das Kind sicher zu seiner Mutter zurückbringen. Warum der Mann die Tat begangen hat, ist noch unklar.
Polizei und Helfer rücken unter der Brücke an
Um 10.20 Uhr am 24. Oktober 2026 ging bei der Einsatzzentrale in Bangkok die Meldung ein. Ein Mann bedrohte an der Brücke über die Kreuzung Yommarat in der Phetchaburi-Straße im Bezirk Ratchathewi seinen Sohn mit einer Waffe. Die Einsatzzentrale koordinierte Beamte und die freiwilligen Helfer der Rettungsgruppe Phaya Thai.
Als die Einsatzkräfte eintrafen, bedrohte der Mann den Jungen weiterhin mit der Waffe. Die Lage war zu diesem Zeitpunkt nicht unter Kontrolle. Die Beamten gingen deshalb äußerst vorsichtig vor, weil sie befürchteten, dass das Kind zu Schaden kommt.
Verhandlungen und Bitte um Verzicht auf Sirenen
Die Polizei versuchte, den Mann zum Aufgeben zu bewegen und das Kind freizulassen. Gleichzeitig bat sie darum, am Einsatzort auf Sirenen zu verzichten. So sollte die Bevölkerung nicht in Panik geraten und die Arbeit der Beamten nicht gestört werden.
Ziel der Gespräche war, dass der Mann die Tat beendet und das Kind unverletzt freilässt. Der Sohn sollte den Angaben zufolge wohlbehalten aus der Gefahrenlage herausgeholt werden.
Kind sicher bei der Mutter
Die Einsatzkräfte haben das Kind zu seiner Mutter zurückgebracht. Danach hielten die Beamten den Mann unter Kontrolle. Die Ehefrau des Mannes und das Kind waren erschrocken. Beide erlitten leichte Verletzungen. Die Polizei kann bislang nicht sagen, was den Mann zu der Tat bewegt hat. Er sprach zusammenhanglos, deshalb war eine Befragung zunächst nicht möglich.
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Die Beamten wollen die Hintergründe erst klären, sobald der Mann vernommen werden kann. Die Polizeistation Phaya Thai prüft den Vorfall nun und wird das Verfahren nach dem geltenden Recht weiterführen. Details zum Verlauf und Ergebnis der Verhandlungen müssen noch von den zuständigen Stellen bestätigt werden.


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