Warnung an Badegäste: Giftquallen an Phukets Stränden

Allergischer Schock am Naithon Beach: Ein Urlauber wurde von einer Portugiesischen Galeere erwischt. So reagieren Sie im Notfall richtig.

Warnung an Badegäste: Giftquallen an Phukets Stränden
Phuket Times

PHUKET, THAILAND – Ein ausländischer Tourist hat am Naithon Beach in Phuket nach einem Stich durch eine Portugiesische Galeere eine schwere allergische Reaktion erlitten. Rettungsschwimmer leisteten Erste Hilfe und brachten den Betroffenen anschließend ins Krankenhaus. Badegäste sollen die Tiere nicht mit bloßen Händen berühren.

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Tourist nach Kontakt mit Meerestier im Krankenhaus

Der Vorfall wurde am 9. September bekannt, nachdem die Facebook-Seite Phuket Times Bilder vom Naithon Beach im Unterbezirk Sakhu im Bezirk Thalang veröffentlicht hatte. Auf den Aufnahmen war ein Tier zu sehen, das offenbar eine Portugiesische Galeere war und in einem Behälter lag.

Am Bein des Touristen waren sichtbare Spuren des Kontakts zu erkennen. Rettungsschwimmer versorgten ihn zunächst vor Ort und brachten ihn danach ins Krankenhaus.

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Rettungsschwimmer warnen vor Berührung

Die Rettungsschwimmer rufen thailändische und ausländische Besucher zur Vorsicht beim Baden auf. Wer eine Portugiesische Galeere oder ein anderes giftiges Meerestier entdeckt, soll Abstand halten.

Das Tier darf nicht mit bloßen Händen angefasst werden. Stattdessen sollen Badegäste sofort die Rettungsschwimmer oder andere zuständige Mitarbeiter informieren.

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Tentakel mit Gegenstand entfernen

Nach Angaben des San Paolo Hua Hin Hospital sollten verbliebene Tentakel mit einem Gegenstand wie einer Karte, einem Stück Papier oder einem Stock entfernt werden. Ein direkter Kontakt mit den Tentakeln muss vermieden werden.

Die betroffene Hautstelle darf nicht gerieben oder massiert werden. Auch Medikamente sollen dort nicht aufgetragen werden, weil winzige Giftstrukturen auf der Haut zurückbleiben und durch Druck oder Reibung weitere Giftstoffe freisetzen können.

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Kein Süßwasser auf die betroffene Stelle

Das Krankenhaus rät, die Stelle mit Meerwasser abzuspülen, um verbliebene Tentakel zu entfernen. Süßwasser soll nicht verwendet werden, weil es eine weitere Giftabgabe auslösen kann.

Wo vorhanden, kann ein schmerzlinderndes Spray zur örtlichen Betäubung eingesetzt werden. Fehlt ein solches Spray, darf vorsichtig Eis zur Linderung der Schmerzen aufgelegt werden.

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Bei schweren Symptomen sofort ins Krankenhaus

Bei schweren Beschwerden wie Atemnot oder Bewusstlosigkeit muss die betroffene Person sofort in ein Krankenhaus gebracht werden.

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Wer Begegnungen mit Quallen vermeiden will, sollte nach Empfehlung des Krankenhauses erwägen, während der Regenzeit das Meer zu meiden. In dieser Zeit kommen Quallen häufiger vor und können in größerer Zahl auftreten.

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Quelle: Thaiger